
Der Boudoir
In diesem Verzeichnis werden der Übersicht halber neue und antiquarische Titel vereint aufgelistet. Bitte beachten Sie:
Dieses Verzeichnis zeigt Ihnen eine Auswahl der in der Buchhandlung Weltbühne gesammelten diskreten Literatur. Sollten Sie in einer Rezension den Hinweis auf die Buchhandlung Weltbühne als Bezugsquelle gefunden haben, den entsprechenden Titel aber (noch) nicht im Verzeichnis finden, empfielt sich eine entsprechende Anfrage bei uns.
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hinter der Preisangabe
bedeutet: Der Titel ist beim Verlag vergriffen. Es sind noch
Exemplare in geringer Stückzahl – meist nur ein
Einzelexemplar vorrätig.
** hinter der Preisangabe
bedeutet: Es handelt sich um ein antiquarisches („second hand“)
Exemplar.
Anais Nin: Das Delta der Venus. Erzählungen. Fischer
Taschenbuch 2005. 336 S. 10 Euro
„Die fünfzehn erotischen
Episoden stellen in der Tat das meiste in den Schatten, was wir an
erotischer Literatur aus der Feder einer Frau kennen.“
(Klappentext).
Anais Nin: Das Delta der Venus. Knaur 1997. 336 S. 10 Euro
Anais Nin: Die
verborgenen Früchte. Fischer Taschenbuch 2005. 208 S. 10
Euro
Ein Maler, der seine Frau nur in seinen Werken begehren
kann, zwei Fremde am Strand, die im Meer zueinander finden –
sensibel und unverhüllt beschreiben die Geschichten der Anais Nin
die ganze Welt der Liebe. Bei aller Offenheit haben sie dabei vor
allem ein Ziel: zu zeigen, daß Sex erst durch Gefühle zu wirklicher
Erotik wird.
Anais Nin: Die verborgenen Früchte. Mit 15 Zeichnungen von Gustav Klimt. Knaur. 128 S. 10 Euro
Anais Nin: Djuna oder Das Herz mit den vier Kammern. Roman. Knaur 1985. 208 S. 12 Euro
Henry Miller: Wendekreis des
Krebses. Roman. Deutsch von Kurt Wagenseil. rororo. 400 S.
(181004) 16 Euro
"Mit diesem jahrelang verketzerten und
verbotenen Buch fegte der einst verfemte, heute weltberühmte Autor
alle Tabus hinweg. Es war der erste heftige Angriff gegen eine
Gesellschaft, die den Boden bereitet, auf dem das Laster gedeiht. Es
schlug die entscheidende Bresche in die Mauer von Heuchelei und
Prüderie." (Klappentext).
Erotische Romane der
Weltliteratur. 5 Taschenbücher im Schuber. Aufbau Taschenbuch
Verlag. [110800] 26 Euro
Zu allen Zeiten haben Autoren von
Rang genußvoll die erotisierende Wirkung der Sprache erprobt. Vom
18. bis zum 20 Jahrhundert, von Mirabeau bis Apollinaire reicht die
„Stufenleiter der Wollust“ in dieser Auswahl von überaus
sinnlichen Romanen, die die Literaturgeschichte meist schamhaft
verschwiegen hat. Mirabeau: Hic & Hec; John Cleland: Die
Abenteuer der Fanny Hill; Alfred de Musset: Gamiani; Guillaume
Apollinaire: Die Großtaten eines jungen Don Juan; Josefine
Mutzenbacher und ihre 365 Liebhaber.
Erotische Weltliteratur. Vier
Taschenbücher im Schuber. Aufbau-Verlag 2001. [260101] 24 Euro
Die
hier versammelten erotischen Klassiker haben Kulturgeschichte
geschrieben. Dazu gehören die Urfassung des Hauptwerks de Sades, ein
Roman über einen der größten Skandale des 18. Jahrhunderts, in
dessen Folge die katholische Kirche um ihre Reputation kämpfen
mußte, sowie ein Band mit respektlosen Parodien und anderen
Deftigkeiten sehr ehrenwerter Herren, von denen man anderes erwartet.
Dazu gesellen sich erstaunliche taoistische Praktiken aus dem eih der
Mitte. Enthalten sind: Marquis de Sade: Das Mißgeschick der Tugend;
Die Sauglocke, Die schönsten erotischen Phantasien; Marquis
d'Argens: Die weise Thérèse; Dschu-lin: Yä-schi.
Anthologie der erotischen Literatur. Insel. Zwei Bände im Schuber. [080900] 24 Euro
Philostratos: Erotische Briefe.
Des älteren Philostratos erotische Briefe nebst den Hetärenbriefen
des Alkophron. Insel Verlag 1989. 176 S. [110900] 16 Euro
„Lieben
ist keine Krankheit, sondern nicht lieben. Denn wenn Lieben vom Sehen
ausgeht, so sind, die da nicht lieben, mit Blindheit geschlagen.“
Dr. Hermann Kinder (Hg.): Die klassische Sau. Das Handbuch der literarischen Hocherotik. Haffmans. [200900] 25 Euro
Frank Wedekind: Die Tagebücher.
Ein erotisches Leben. Hg. von Gerhard Hay. dtv-Taschenbuch 1990. 368
S. [260900] 14 Euro
Erste vollständige Ausgabe. Neben
Reflexionen über moderne Literatur, Theater, Schriftsteller und
Journalisten Gedanken über Liebe, Ehe, Prostitution, Sexualität und
deren gesellschaftliche Bedingtheit.
Ruth Gogoll: Taxi nach Paris.
Eine Liebesgeschichte. „elles“ im Konkursbuch-Verlag Claudia
Gehrke 1997. 320 S. [040800] 18 Euro
Frauen unter sich: „Ich
genoß kurz den Anblick ihrer nackten Schönheit. Ich trat hinter sie
und küßte sie mitten zwischen die Schulterblätter, ohne sie sonst
zu berühren. Sie gab einen leise erschreckten Laut von sich. Dann
lief ein Schauer von oben bis unten durch ihren Körper und ein
Relief von kleinen Punkten überzog ihre Haut. Sie legte den Kopf
zurück. Ansonsten bewegte sie sich nicht. 'Mehr', flüsterte sie.“
Ingeborg Middendorf: Etwas zwischen ihm und mir. Erotische Erzählungen. Goldmann 1988. 128 S. [130900] 12 Euro
Inga Buhmann: Geschichten um Herrn
Vonderwand. Erotische Farce. Rixdorfer Verlagsanstalt 82 S.
[130900] 16 Euro
In diesen „Männergeschichten einer Frau“
beschreibt die Autorin die Frauengeschichten eines Mannes. „Bis in
sein tiefstes Inneres hinein spürt er die Regungen der Frauen und
kann die Lust dank seiner vielfältigen Erfahrungen bis zum Äußersten
steigern. Doch selbst im trunkendsten Rausch der Sinne fehlt ihm
etwas. Um diesen Mangel wenigstens für Momente zu vergessen, gerät
er in immer größere Raserei.“
Gudula Lorez (Hg.): Ich hab sie
auf den Mund geküßt. Verlag Gudula Lorez 1984. 208 S. [180900]
25 Euro
Geschichten über Frauenfreundschaften, voll
Zärtlichkeit und Zorn, Lust und Leid, Vertrauen und Verrat.
Geschichten vom Anfang - Geschichten vom Ende. Liebesgeschichten.
Regina Nössler: Strafe muß sein.
Roman. Mit 12 farbigen Fotoillustrationen von Petra Kuczmarski.
Verlag Claudia Gehrke 1994. 160 S. Hc. [050201] 16 Euro
Hildegard,
Talkshowmeisterin, und Henritte, Tierärztin, sind seit 12 Jahren ein
Paar. Eine ist eher kindisch und trotzig, die andere laut und
hysterisch, und beide sind ganz furchtbar liebenswert. Sie streiten
sich. Und machen Sex, deutlich anregend. Scharf und schlecht und
lustvoll und komisch. Der Autorin gelingt es, die Ambivalenzen von
Bosheit und Lust, die sich in Beziehungen aufbauen, lustvollst zu
beschreiben.
Dagmar Fedderke: Notre Dame von
hinten. Liebesgeschichten aus Paris. Konkursbuch Verlag Claudia
Gehrke. Hc. [050201] 15,50 Euro
Von hinten betrachtet
erinnert Notre Dame an einen Hintern - als Symbol für das
Hintern-Gefühl der Pariserinnen. Dagmar Fedderke erzählt die
Geschichten von Begegnungen und Verführungen. Die Geschichten sind
in sich abgeschlossen, aber doch durch ein lockeres Netz von
Zusammenhängen miteinander verbunden. Auf der Straße, im Café, in
der U-Bahn, bei der Frauenärztin... Begegnungen, bei denen Liebe und
Sex in der Luft liegen, häufig nicht passieren, manchmal passieren.
Alltäglich, schnell, romantisch, witzig. Manchmal auch tragisch. Die
Autorin beobachtet genau und kann dabei mitten in einer scheinbar
beiläufigen Beschreibung von Alltag die Kostbarkeit einzelner
Momente einfangen.
Dagmar Fedderke: Couchette.
Erzählungen. Konkursbuch Verlag Claudia Gehrke. 192 S. Hc. [110800]
16 Euro
Mit s/w-Fotos von Berndt Milde und einigen pygophilen
Farbfotos von Alexandre Dupouy.
Phoebe Müller: Fernes Feuer.
Roman. Konkursbuch Verlag Claudia Gehrke 1991. 160 S. [050201] 12
Euro
Ein moderner weiblicher Western, durchtränkt von
ironischen Anspielungen auf männliche Mythen von Heldentum und
Größe.
Anna Tüne (Hg.):
KörperLiebeSprache. Über weibliche Kunst, Erotik darzustellen.
Elefantenpress 1982. 224 S. [070800] 18 Euro
Im Feminismus
hängenbleibender, oft recht hilflos anmutender Versuch, „Erotik
weiblich darzustellen“. Dazu werden auch Swende Merian und Peggy
Parnass herangezogen. Immerhin fehlt die sonst unvermeidliche Anna
Rheinsberg.
Marvin Chlada: Dialektik des
Dekolletés. Zur kritischen Theorie der Oberweite. Alibri Verlag
2006. 128 S. [160606] 12 Euro
„Kunstwerke sind asketisch
und schamlos, Kulturindustrie ist pornographisch und prüde.“ Max
Horkheimer und Theodor W. Adorno.
Bereits zu biblischen Zeiten
hat ein voller weiblicher Busen für reichlich Aufsehen und erregte
Gemüter gesorgt. Doch nie haben Brüste mehr Stoff für pralle
Debatten geliefert als im Zeitalter ihrer technischen
reproduzierbarkeit. In seiner „Dialektik des Dekolletés“ wirft
Marvin Chlada einen Blick auf die Geschichte der Brust und ihre
Instrumentalisierung zwischen Glaube, Kommerz und Utopie. Ausgehend
von der „Busen-Attacke“ auf Adorno im April 1969, sichtet er die
Fülle an Material, die der Kult um die Oberweite bis heute
hervorgebracht hat. Dabei folgt er dem Diktum Adornos: „Das einzige
Heilmittel gegen die Fetischisierung des Sexuellen ist der sexuelle
Fetischismus.“
Fritzi G. Kopp: Große Brüste –
große Lüste. Erotische Erfahrungen und Betrachtungen. Rita G.
Fischer Verlag 2006. 184 S. [260706] 14 Euro
Betrachtungen
einer vollbusiger Frau über Mädchen, Knabe, Tante, Familie,
Schulhof, Sportfest, FKK usw.
Jean-Claude Kaufmann: Frauenkörper
– Männerblicke. Soziologie des Oben-ohne. UVK Verlag, 2.
Aufl. 2006. 334 S. [300606] 22 Euro
Wenn am Strand die Hüllen
fallen, läßt die Zivilisation keineswegs die Zügel schleifen,
sondern hält ihre Kinder ganz besonders fest im Zaum. Wo sonst
werden sie so eng und streng indas unsichtbare Korsett ihrer Scham-
und Peinlichkeitsschwellen geschnürt, wo wird ihnen mehr
Selbstkontrolle und Selbstdisziplin abverlangt als beim Sonnenbaden
oben ohne am Strand. Sich freizügig geben, ohne sich bloßzustellen,
sehen, ohne zu starren, wissen, wann, wo, für wen und unter welchen
Umständen die Hüllenlosigkeit statthaft, oder aber skandalträchtig
ist. Das sind heikle Balanceakte auf beiden Seiten, jedoch keineswegs
ohne Netz und doppelten Boden. Vielmehr steht den Akteuren, wie uns
der französische Soziologe Jean-Claude Kaufmann überzeugend vor
Augen führt, eine ausgefeilte, wenn auch ungeschriebene Etikette mit
detaillierten Verhaltensgeboten und -verboten zur Verfügung. Diese
alltäglichen und weitgehend unbewußten gesellschaftlichen
Spielregeln werden dem Leser schrittweise und mit viel soziologischem
Verständnis nachvollziehbar gemacht.
Lucinda Jarret: Striptease.
Die Geschichte der erotischen Entkleidung. Verlag Rütten &
Loening. [140800] 32 Euro
Der Striptease gibt
ein großes sinnliches Versprechen, das durch den nackten Körper
niemals eingelöst werden kann. Die erotische Entkleidung mit ihren
gekonnten Andeutungen und raffinierten Verzögerungen ist zu einer
aussterbenden Kunst geworden. Von der Verführung durch diese hohe
Kunst erzählt dieses Buch, vor allem aber von den Frauen, die sich
ausgezogen haben und immer noch ausziehen. Es schildert die
Geschichte des Striptease als einen ewigen Reigen von Stärken und
Schwächen, Macht und Kalkül.
Geteilte Nächte. Erotiken des Surrealismus. Hg. von Heribert Becker. Edition Nautilus 1990 (Kleine Bücherei für Hand und Kopf). 96 S. [150800] 120 Euro
Volkmar
Sigusch: Sexuelle Welten. Zwischenrufe eines Sexualforschers.
Psychosozial-Verlag 2005. 272 S. [060405] 26 Euro
Sigusch
gewährt mit dieser Sammlung seiner besten verstreut publizierten
Essays Einblicke in die Fragen, mit denen sich die Sexualwissenschaft
befaßt. Können Säuglinge einen Orgasmus haben? Wie sieht heute die
Jugendsexualität aus? Ist der klitoridale Orgasmus reifer als der
vaginale? Wie ist AIDS vergesellschaftet worden? Welche Erkenntnisse
haben sexuelle Experimente im Labor erbracht? Was ist natürlich am
Sexuellen? Ist die Homosexualität angeboren oder erworben? Wie
funktioniert die Paar-Therapie? Kann die Sexualität definiert
werden? Was heißt Geschlechtswechsel? Besonders reizvoll an diesem
Buch ist die Spannung, die dadurch erzeugt wird, daß Sigusch neben
leicht lesbaren Traktaten, wie „Von der Kostbarkeit der Liebe“,
theoretisch anspruchsvolle Beiträge, wie den „Satz vom
ausgeschlossenen Geschlecht“, präsentiert. Ein lustvolles
Lesevergnügen.
Prof. Dr. Volkmar Sigusch ist Direktor des
Instituts für Sexualwissenschaft in Frankfurt am Main. Er gilt als
Begründer der Kritischen Sexualwissenschaft und hat sowohl praktisch
wie theoretisch bahnbrechende Arbeit geleistet – als Pionier der
Sexualmedizin und Sexualtherapie in Deutschland.
Jos van Ussel: Intimität. Focus-Verlag Gießen 1979. 300 S. [150800] 19 Euro
Otto Gross: Von der
geschlechtlichen Not zur sozialen Katastrophe. Mit einem
Textanhang von Franz Jung. Herausgegeben von Kurt Kreiler. Edition
Freitag verlegt bei Robinson. [180800] 15 Euro
Otto Gross,
der Prophet alternativer Lebensformen. Seine Schriften gehen vom
politischen Ansatz weiter zur Revolution der Zärtlichkeit. Mit
Fallbeschreibungen die der Schriftsteller Franz Jung im Anhang als
Erzählungen aufgreift.
Otto Gross: Von geschlechtlicher
Not zur sozialen Katastrophe. Edition Nautilus 2000. [090900] 17
Euro
Otto Gross hat als erster die Pychoanalyse auf die
gesellschaftlichen Verhältnisse angewandt. Seine kritischen Analysen
der patriarchalischen Familien- und Gesellschaftsstrukturen, seine
Ansichen zu Sexualmoral, Erziehung, Frauenemanzipation und sozialer
Ethik haben nichts an Schärfe und Brisanz eingebüßt.
Berl Kutschinsky: Pornographie und
Sexualverbrechen. Das Beispiel Dänemark. Verlag Kiepenheuer &
Witsch 1972. 168 S. [210800] 16 Euro
Die kriminologische
Untersuchung führt zu dem Schluß: Die Freigabe von Pornografie in
Dänemark 1967 führte zu einem Rückgang sexuell motivierter
Straftaten.
Klaus Weber: Zur Sexualität in der Bildzeitung. Eine Dissertation. Verlag Klaus Guhl 1980. 348 S. [020900] 15 Euro
Helmut Kentler: Taschenlexikon Sexualität. Pädagogischer Verlag Schwann-Bagel Düsseldorf 1982. 320 S. einige Abb. [020900] 12 Euro
Jean Marie Goulemot: Gefährliche Bücher. Erotische Literatur, Pornographie, Leser und Zensur im 18. Jahrhundert. rororo 1993. 160 S. [050900] 16 Euro
Dr. Paul Englisch: Geschichte der
erotischen Literatur. Fourier-Verlag 1987. 720 S. [200900] 29
Euro*
Reprint der 1927 erschienenen Ausgabe.
Johann C. Becker: Der
Rathgeber vor, bei und nach dem Beischlafe oder faßliche
Anweisung, den Beischlaf so auszuüben, daß der Gesundheit kein
Nachtheil zugefügt, und die Vermehrung des Geschlechts durch schöne,
gesunde und starke Kinder befördert wird. Mit Illustrationen von
Franz von Bayros. Panorama Verlag Wiesbaden o.J. (1991). 128 S. Hc.
[160107] 12 Euro
Neuausgabe des Werkes von 1916.
Ludwig Knoll, Gerhard Jaeckel:
Lexikon der Erotik A-K. rororo 1978. 238 S. zahlr. Abbildungen.
[050900] 6 Euro
Der zweite Band (L-Z) fehlt leider.
Gerard Lenne: Der erotische Film. Heyne Filmbibliothek 1983. 736 S. [080900] 18 Euro
Meinolf Zurhorst: Die neuen
Sexgöttinnen. Heyne Filmbibliothek 1990. 256 S. zahlr. Abb.
[080900] 18 Euro
Isabelle Adjani, Ellen Barkin, Kim Basinger,
Madonna u.v.a.
Armand Dupont: Die 100 besten erotischen Filme. Heyne Filmbibliothek 1993. 224 S. zahlr. Abb. [080900] 16 Euro
Xavière Gauthier: Surrealismus
und Sexualität. Inszenierung der Weiblichkeit. Medusa-Verlag.
[120900] 40 Euro
Wenn auch durch feministische Vorurteile
verstellt, ist diese Untersuchung aus den 70er Jahren wegen ihres
Faktenreichtums und der profunden Kenntnisse der Autorin wertvoll.
Zahlreiche Abbildungen.
Brigitte Classen (Hg.): Pornost.
Triebkultur und Gewinn. Raben-Verlag 1988. [120900] 20 Euro*
Frauen
widersprechen der Anti-Porno-Kampagne von „Emma“. Beiträge von
Neda Bei, Claudia Gehrke, Elfriede Jelinek, Gertrud Koch, Ursula
Krechel, Elisabeth Lenk, Ginka Steinwachs, Monika Treut, Kate Wood
u.a.
Claudia Gehrke: Frauen und
Pornografie. Konkursbuch-Verlag Claudia Gehrke 1988. 216 S.
[120900] 24 Euro
Gegenschlag gegen die Anti-Porno-Kampagne
von „Emma“. Beiträge von Christel Dormagen, Frederike Frei,
Elfriede Jelinek, Karin Rick, Cora Stephan, Gerburg Treusch-Dieter,
sowie einem Daumenkino von Doris Lerche und einer ausführlichen
Bibliografie mit erotisch-pornografischen Literatur-, Theorie- und
Videoproduktionen von Frauen.
Helmut Loeven: Jedes Schulmädchen
weiß es. Gedankengänge zur Sexualität & Emanzipation.
Otz-Verlag und Situationspresse 1979. 64 S. mit einigen Abbildungen.
[130900] 6 Euro
Streitschrift gegen die in den 70er Jahren
entstehende Sexualfeindlichkeit in der Frauenbewegung. „Dies ist
ein ernstes (passioniertes), manchmal bissiges, oft witziges, in
jedem Fall erotisches Buch, eine Polemik gegen Scheinemanzipation“.
Der Autor kritisiert einen Feminismus, der zur „seelischen
Grausamkeit dummer Gänse“ hinabgesunken ist.
Wendy Buonaventura: Bauchtanz. Die Schlange und die Sphinx. Frauenbuchverlag München 1984. 168 S. mit zahlr. Abb. [150900] 24 Euro
Karin Rick (Hg.): Das Sexuelle,
die Frauen und die Kunst. Konkursbuchverlag Claudia Gehrke 1987.
200 S. [200900] 20 Euro
Die Texte sind Vorträge des
Symposions „Weibliche Kreativität und Sexualität in Psychoanalyse
und Literatur“ vom 15. bis 17. Mai 1987 an der Hochschule für
angewandte Kunst in Wien. Beiträge von Doris Lötsch, Christina von
Braun, Barbara Sichtermann u.a.
Mariam Lau: Die neuen Sex-Fronten.
Vom Schicksal einer Revolution. Alexander Fest Verlag 2000. 224 S.
Hardcover mit Schutzumschlag. Abbildungen. [111000] 28 Euro
Was
war die sexuelle Revolution, und wie sieht man sie heute? Was sind
ihre Schattenseiten, was ihre Verdienste? Mariam Lau gibt darauf eine
Antwort und beschreibt die Schauplätze, Aktivisten, Theorieentwürfe
und Mythenbildungen der Revolte wie ihrer Nachwehen: von der
legendären Kommune I über das Projekt der sexuellen Aufklärung bis
zur Genderdebatte, von der Wirkung Alfred Kinseys über Beate Uhse
bis zu Lilo Wanders und „Liebe Sünde“.
Josephine Rijnaarts: Lots Töchter.
Über den Vater-Tochter-Inzest. Claassen Verlag 1988. 328 S. Hc. mit
SchU. [131101] 22 Euro
Engagiert und krtisch setzt sich die
niederländische Autorin mit den kulturanthropologischen,
psychoanalytischen und sozialpsychologischen Throrien auseinander.
Sie stellt ihnen neue Forschungsergebnisse und eigene Erfahrungen aus
der Zusammenarbeit mit Inzstopfern gegenüber und läßt betroffene
Mädchen und Frauen zu Worte kommen.
Klaus Mecking / Heino Stöver:
Männersexualität. Gespräche, Bilder, Notizen. Verlag Roter
Funke 1980. [120900] 10 Euro
Das aus Fotos, Zitaten,
Zeitungsausschnitten und Dokumenten zusammencollagierte Werk ist ein
unfreiwilliges Zeugnis einer vom Feminismus irritierten, regressiven
„Männersexualität“ im sich „linksradikal“ gerierenden
Alternativ-Milieu.
Miriam Heid: Schön, dich von
hinten zu sehen. Roman. Bastei-Lübbe Taschenbuch 1998. 208 S.
[140700] 5 Euro
Nina ist Kamerafrau, verlobt und durchaus
glücklich mit ihrem Leben. Bis sie in einer schrägen Talkshow fünf
anonyme, entblößte Männerpopos vor ihre Kamera bekommt. Rund und
gebräunt schauen sie aus einer Holzwand heraus, vor allem der
mittlere zeigt sich knackig und sexy. Nina ist hingerissen. Während
ihr Freund Rainer die Hochzeitsvorbereitungen vorantreibt, ist Nina
nur noch von dem einzigen Gedanken beseelt, den Träger des kompakten
Hinterteils ausfindig zu machen. Entschlossen und ideenreich begibt
sich Nina auf die nicht alltägliche Suche nach ihrem Traumpopo.
Im
Stil eines konventionellen Liebesromans geschrieben, ist dieses Buch
das Zeugnis lustbesessener Pygophilie nicht nur der Protagonistin,
sondern auch der Autorin.
Uwe Scheid: Freundinnen. Bilder
der Zärtlichkeit. Der Doppelakt in frühen Photographien.
Harenberg Edition 1987. 160 S. [310101] 25 Euro
Die Thematik
lesbischer Liebe hat die Fotografie seit den frühen Daguerreotypien
beschäftigt. Wenngleich der Sapphismus für die Modelle nur Pose
war, erregten die Bilder die Phantasien. 93 Bilder, zwischen 1850 und
1940 entstanden, mit einführenden Kapiteln zur technischen
Gestaltung, zum Vertrieb und zur Rezeption.
Sabine Perthold (Hg.): Rote Küsse.
Film Schau Buch. Konkursbuch-Verlag Claudia Gehrke 1990. 224 S. mit
zahlr., teilweise farbigen Abbildungen. [130900] 18 Euro
Gegenbilder
der Weiblichkeit in Fimen und Videos von Frauen. Mit einer
ausführlichen Filmografie.
Maria Marcus: Die furchtbare Wahrheit. Frauen und Masochismus. rororo 1987. [080900] 20 Euro
Andreas Spengler: Sadomasochisten und ihre Subkulturen. Mit einer Einleitung von Eberhard Schorsch. Campus-Verlag 1979. 128 S. [130900] 28 Euro
Elizabeth McNeill: 9 1/2 Wochen.
Erinnerungen an eine Liebesaffäre. Neu herausgegeben, eingeleitet
und kommentiert von Tom Rohwer und Rüdiger Happ. Marterpfahl Verlag
1999. 152 S. Pb. [230102] 16 Euro
„Aber du schlägst mich
trotzdem, auch wenn ich tue, was du sagst?“ Für alle, die diesen
Klassiker der SM-Literatur lieben, ist er jetzt endlich wieder in
Buchform erhältlich. Geben Sie sich nicht mit der „entschärften“
Leinwandversion zufrieden - lesen Sie das Original. Eine ausführliche
Einleitung und Dokumentation macht Ihnen verständlich, wieso dieses
Werk vor 15 Jahren indiziert wurde.
Thomas A. Wetzstein / Linda
Steinmetz / Christa Reis / Roland Eckert: Sadomasochismus. Szenen
und Rituale. rororo 1993. 336 S. [080900] 19 Euro
Die
„Trierer Studie“. „Die 'Arbeitsgemeinschaft
Sozialwissenschaftliche Forschung und Weiterbildung' an der
Universität Trier hat sich ausführlich in der homo- und
heterosexuellen Sadomasochismus-Szene Deutschlands umgeschaut. Ihre
empirische Studie eröffnet einzigartige Einblicke in die Welt einer
Minderheit, die die Mehrheit derzeit heftig beschäftigt.“
(Klappentext). In dieser Studie wird der Sadomasochismus nicht als
„Abweichung“ oder „krankhaftes“ Verhalten begriffen, sondern
als Präferenz akzeptiert. Empfehlenswert.
Kathrin Passing / Ira Strübel: Die Wahl der Qual. Handbuch für Sadomasochisten und solche, die es werden wollen. rororo 2000, überarbeitete Neuausgabe 2004. 352 S. [280900] 15 Euro
Arne Hoffmann: SM-Lexikon. Der Inside-Führer zum Sadomasochismus: Praktiken, Personen, Literatur, Film, Philosophie und vieles mehr. Schwarzkopf und Schwarzkopf 2003. 448 S. mit zahlr. Abb. [080604] 15 Euro
Lisa Kurth: Deutschland, einig
Schmerzensland. (SM-)Lebensberichte aus Ost und West. Seitenblick
Verlag 1997. 312 S. [050803] 24 Euro
„Ich habe erst im
Westen durch Kontakte und Lektüre sexuell zu meinem 'wahren Ich'
gefunden. DDR und SM hatten für mich nichts miteinander zu tun. Bis
ich eines Tages Rudolf kennenlernte und agesichts seiner Erzählungen
über seine SM-Aktivitäten in der DDR erstaunt feststellen mußte,
daß ich wohl einem Irrtum erlegen war. Ich war wie elektrisiert und
fragte mich, wie es generall mit SM in der DDR gewesen wäre, fragte
mich, ob und welche Unterschiede es hinsichtlich der
SM-Erkenntnisprozesse und des SM-Lebens zwischen Ost und West gegeben
habe oder noch gäbe und welche Bedeutung die Öffnung der Grenzen
für beide SM-Seiten wohl gehabt habe. Ich dachte mir, die Antworten
auf solcherlei Fragen könnten vielleicht auch andere interessieren,
und so beschloß ich, die Sache zu ergründen. Dabei herausgekommen
ist dieses Buch, das ein etwas pikantes Stück deutsch-deutscher
Geschichte dokumentieren und sowohl dem erotisch aufgeschlossenen,
als auch dem politisch interessierten Leser Lustvolles und
Informatives mitteilen will.“
Bettina Tegtmeier (Hg.): Jezabels
Träume. SM-Stories von Frauen. Seitenblick Verlag 1998. 248 S.
[050803] 20 Euro
Wovon träumen SM-Frauen? Welche Szenen
beschjäftigen ihre Phantasie? In dieser Sammlung größtenteils
fiktiver Geschichten wird kam etas ausgelassen: Ob zart, extrem,
romantisch, grausam, zärtlich, brutal, wild, obszön, amüsant oder
lüstern, ob heterosexuelle oder lesbische, schwule oder
Gruppenabenteuer, ob nach gängigem Muster erzählt oder mit
entlegenen, bizarren Inhalten verknüpft - in jedem Fall ein
spannender Einblick in das erotische Erleben dominanter und devoter,
sadistischer und masochistischer Frauen!
Bettina Tegtmeier (Hg.): Schwarze
Anblicke. SM in der Öffentlichkeit. Seitenblick Verlag 1998. 248
S. [050803] 20 Euro
Das Spektrum der hier geschilderten
Erfahrungen mit und Phantasien über SM in der Öffentlichkeit reicht
von der verdeckten Handlung in einer alltäglichen Umgebung, bei der
es um die (mögliche) Konfrontation der „Normalwelt“ mit einem
Oben/Unten-Szenario geht, bis hin zur drastischen offenen Aktion vor
Gleichgesinnten, z.B. innerhalb eines privaten Kreises oder vor dem
großen Publikum einer SM-Fete. Im Zentrum steht zumeist das Spiel
mit der Schamgrenze, die oft schwierige Gratwanderung zwischen dem
Vergnügen daran, sich selbst (mit seinem Partner) darzustellen, die
eigene Lust in den Augen anderer gespiegelt zu sehen oder sie
unmittelbar mit anderen zu teilen, indem man diese in den Akt
miteinbezieht.
Marie Jo: Der Liebe ganze Härte.
Tagebuch einer liaison dangereuse. Seitenblick Verlag 1996. 228 S.
[050803] 20 Euro
Marie will mehr als nur Soft-SM. Auf dem
Weg, ihre Grenzen zu erforschen, experimentiert die 25jähige
Studentin mit verschiedenen „S“-Partnern, bis sie sich
schließlich D. als Sklavin auf Zeit verpflichtet. In den vertraglich
festgelegten drei Monaten treibt D. Marie dazu, sehr viel weiter zu
gehen, als die noch wenig erfahrene Masochistin es je von sich selbst
erwartet hätte. Eine pure SM-Beziehung hätte es werden sollen, nur
eine „Affäre“, aber gegen ihren Willen und gegen alle Vernunft
verliebt Marie sich in D.
The Complete Reprint of John
Willie's Bizarre. Taschen. Zwei Bände im Schuber. [120900] 50
Euro
Die Underground-Zeitschrift „Bizarre“ hat in den
50er Jahren für den Bontage-, Fetish- und Dominance-Sex unserer Tage
ästhetische Maßstäbe gesetzt. Das Text- und Bildmaterial von
„Bizarre“ war gespickt mit Humor und Ironie.
Eric Stanton: The Dominant Wives &
Other Stories. Taschen 1998. 768 S. [120900] 40 Euro
28
Geschichten vom Meister erotischer Illustration und Comic Art, von
den Originalzeichnungen Eric Stantons reproduziert - erstmals in
Farbe. Häufiges Motiv der gezeichneten Fetish- und
Spanking-Phantasien, die in den SM-Bereich übergehen, sind Amazonen
und ihre männlichen „Opfer“. Comic-Texte in Englisch, Vorwort in
Englisch/Deutsch/Französisch.
Doris Kloster. Taschen.
Großformatiger Bildband. Hc. [300101] 36 Euro
Fetischfotografie
ist nicht gleich Fetischfotografie. In Zeiten, in denen jedes
Hochglanzmagazin über Leder, Lack und Gummi zu berichten weiß,
gehen die Fotos von Doris Kloster einen Schritt weiter. Der Tabubruch
ist weder Selbstzweck noch pure Provokation. Halbdokumentarisch
zeigen ihre Fotos sadomasochistische Rituale als ein vielschichtiges
Rollenspiel. Doris Kloster führt in ihren Bildern in eine Welt der
Abgründe und Leidenschaften und offenbart das wahre Bild des Kultes.
André Berg: Mademoiselle Sade.
Großformatiger Fotoband. Visual Books, Grandi Libri di Erotica.
Milano 1986. [300101] 20 Euro
Vorwort in Italienisch
Cléo Uebelmann: Mano Destra.
The Dominas. Verlag Claudia Gehrke. Fotobrand s/w. Großformat. Hc.
[050201] 28 Euro
Bilder von Fesselungen, Dominas, Objekten.
Jede kleine Bewegung bekommt eine große Bedeutung. Die Kunst des
Masochismus liegt im Warten. In ihrer Strenge suggestive berauschende
Bilder.
Betty Page - Queen of Pin-up.
Taschen 1993. 80 S. im Großformat. Zahlr. Abbildungen, davon einige
in Farbe. [300101] 30 Euro
Betty Page war das Star-Model des
erotischen Underground in den 50er Jahren. Die in den Bildern
ausgelebten Fetish-Dominance, Bondage- und Spanking-Phantasien
vollziehen sich in einer ironischen und charmant-humorvollen
Atmosphäre. Bilder von Irving Klaw, Bunny Yeager u.a.
Jim Silke: Betty Page - Queen of
Hearts. Schreiber und Leser 1997. 96 S. Hc. im Großformat.
Zahlr. Abbildungen, überwiegend in Farbe. [300101] 30 Euro
Glück,
Zufall, Chaos und blühender Unsinn. Ob sie mit der Peitsche oder mit
dem Teddybär posierte, ob sie Blümchenmuster oder nur einen Hauch
Sonnenöl trug, sie war Betty. Da war immer eine Magie, ein gewisser
Hokuspokus am Werk. Der Autor und Künstler Jim Silke geht Betty
Pages Wirkung auf die amerikanische Alltagskultur nach, angefangen
von Cover-Illustrationen für billige Taschenbücher über
Werbegrafik bis hin zu hochpreisigen Gemälden.
Bunny's
Honeys. Bunny Yeager, Queen of Pin-up Photography.
Taschen 1994. Großformatiger Bildband. 160 S. [300101] 30
Euro
Bunny Yeager war in den 50er Jahren „die
hübscheste Fotografin der Welt“. Erst selbst Pin-up-Model,
wechselte sie hinter die Kamera und erwies sich als Meisterin der
erotischen Fotografie. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Bilder
von Betty Page.
Emma Delves-Broughton: Kinky
Couture. Goliath-Verlag 2004. 112 S., 108 Fotos. (040504) 19
Euro
Emma Delves-Broughton bringt mit den Auge einer Frau
frischen Wind ins Genre der modernen Fetish-Kunst. Ihr Können
beweist sie mit hervorragenden Fotografien, die sie auch für viele
Stars der Fetish-Mode kreiert.
Horst Werner: Fetisch. Latex
Girls. Tosa 2001. 144 S. Hc. im Großformat. [250303] 19 Euro
In
diesem Band legt der Berliner Fotodesigner Horst Werner seine
Arbeiten zum Thema Latex und Fetisch vor - brillante Aufnahmen von
junge Frauen, die ihre glänzende zweite Haut zu ihren erotischen
Spielen selbstbewußt tragen.
Sorayama: The Complete Works of
Hajime Sorayama. Edition Skylight 2001. [140802] 32 Euro.
Durch
„Sexy Robots“ wurden die fotorealistischen Bilder des japanischen
Zeichners populär. Dieser Sammelband enthält ca. 1000 farbige
Bilder. Die Frauen wirken wie entworfen im Konstruktionsbüro eines
Auto-Konzerns und über Nacht lebendig geworden. In fast allen
Bildern werden SM-Symbole in hyperästhetisierter Weise verwendet.
Die (wenigen) Begleittexte sind in Japanisch und in englischer
Übersetzung gedruckt.
Trevor Watson: Cheek! A
loving, backward gaze at that roundest, most curvaceous part of the
female body: the bottom. Edition Olms Zürich 2000. unpag. Hc.
[100500] 30 Euro
Nichts im Leben besitzt die freche
Verwegenheit des weiblichen Hinterteils. Und niemand anders als
Trevor Watson, gleichsam bekannt für seine grenzenlose Begeisterung
und eiskalte Ruhe im kritischen Moment, ist besser geeignet, dieses
Objekt der Begierde mit der Kamera einzufangen. Nie zuvor ist es
gelungen, so viele Po-Ansichten (366, um genau zu sein) in einer
Ausgabe zusammenzufassen - verspielt, provokativ, ein Buch für jede
Jahreszeit. Ungezogen, ironisch, manchmal obskur, aber immer sexy -
in Cheek! kleiden und entkleiden sich mit leichter Heiterkeit junge
Frauen gegenseitig ihren „Allerwertesten“. Das Hauptinteresse
jedes Fotos zielt auf den Po - eingefangen aus den
unterschiedlichsten Blickwinkeln.
Robert Lebeck: Kehrseiten. 80
erotische Postkarten. Harenberg 1980. [310101] 19 Euro
Dort,
wo der Rücken seinen anständigen Namen verliert, hat die frühe
Postkarte keineswegs Schluß gemacht, sondern diesen Zonen immer
neue, teilweise höchst erotische oder auch humorvolle Motive
abgewonnen. Hier präsentieren sich 80 dieser ganz überwiegend
angenehmen „Kehrseiten“.
Aki Ono: Hymne auf die Hüfte.
Harenberg Edition 1993. 128 S. [310101] 25 Euro
Bei dem, was
hier schamhaft als „Hüfte“ umschrieben wird, handelt es sich um
das weibliche Gesäß, das „unter allen Dingen, die es auf der Welt
gibt, die schönste Gestalt besitzt“. In den 77 Bildwerken dieses
Bandes verbinden sich fotografische Komposition und weibliche
Ausstrahlung zu Kunstwerken von erotischer Symbolkraft.
Apropos Po. Hind Sight. Der
Rückenakt in der Photographie. Sammlung Uwe Scheid. Einführung:
Karin Scheid. Kunstverlag Weingarten 1992. 120 S. Hc. Großformat.
[050201] 38 Euro
Der „Rückenakt“ als Motiv der
künstlerischen Aktfotografie von den Anfängen bis zur Gegenwart.
Ein repräsentativer Querschnitt. „Was mag die vielen Künstler der
unterschiedlichen Epochen bewogen haben, sich gerade diesem Aspekt
der Aktfotografie zuzuwenden? Ein wichtiger Grund ist die
Anziehungskraft, die ein wohlgeformter Po ausübt.“ (Karin Scheid).
Erotique Bottoms. Tosa Verlag
2001. 80 S. Hc. mit zahlr. farbigen und Duotone-Abb. [180501] 20
Euro
Rund oder birnenförmig, keck oder sinnlich: Der
weibliche Hintern wird seit Jahrhunderten angebetet, bewundert,
liebevoll begehrt. Dieser Band zeigt sinnliche und ertotosche
Fotografien, die Meisterstücke einiger der renommiertesten
Fotografen des 20. Jahrhunderts wie Günter Blum, Craig Morey, Lucien
Clerque, Thomas Karsten und Ben Westwood. Eine Vielzahl
„objektbezogener“ Zitate aus der welt des Films, der Literatur
und der Mode macht „Bottoms“ zu einem Höhepunkt dieser zeitlosen
Quelle für Faszination und Erotik. „Da ist ein Weib, deren Zukunft
ihr Hintern ist.“ (Constance Bennet über Marilyn Monroe).
Christiane Blass: Der Po.
DuMont 2001. 96 S. mit zahlreichen, teilw. farbigen Abb. [161001] 12
Euro*
Er wird bewundert und verlacht, unbekleidet kann er
erotich oder provokant wirken: Der Po lößt ganz unterschiedliche
Gefühle aus. Schon immer hat dieses herausragende Körperteil das
Interesse auf sich gezogen. Ob Künstler, Fotografen oder
Marketingspezialisten, alle erliegen seiner Faszination. Dieses Buch
geht den vielschichtigen Aspekten der blanken Rundungen nach und
präsentiert ein glänzendes Panoptikum bezaubender Rückseiten.
Ein
zwiespäliges Rund, Die vollkommene Form, Erotische Verlockung, Das
Paar und der Po, Der Hintern im Visier, Fetisch und Obsession.
Hot Cheeks. Hg. von Martin
Sigrist. Edition Skylight 2003. 360 S. mit ca. 400 Farb- und
Schwarzweißfotos. Hardcover. (101203) 36 Euro
30 Fotografen
zum Thema „Hot Cheeks“. Nichts im Leben besitzt die freche
Verwegenheit des weiblichen Pos. Vorwitzig und ungezogen, manchmal
obskur, aber stets aufregend - in „Hot Cheeks“ entblößen
hunderte junger Frauen ihr Hinterteil: die besten Arbeiten aus einem
Riesenkonvolut, nämlich die mit einem besonderen sexuellen „Kick“.
Es ist erstaunlich, wie vielfältig und konsequent, ja besessen,
dieses Objekt der Begierde fotografisch dokumentiert wurde. Dieser
starke Bildband präsentiert erotische Sichtweisen zum Thema „Popo“
von Jimon Aframian, Tamara Amhoff-Windeler, Anna & Barney, Pascal
Beatens u.v.a.
Arabella Weir: Ist mein Hintern
wirklich so dick? Tagebuch einer empfindsamen Frau. dtv 1998. 240
S. [140600] 14 Euro
Jacquelines Leben kreist um die zentrale
Frage „Ist mein Hintern wirklich so dick?“, welche sie leider mit
einem deutlichen „Ja“ beantworten muß. Dabei findet jeder andere
ihr Hinterteil ganz niedlich. „Dieses Buch leistet für den
Hintern, was Cyrano de Bergerac für die Nase getan hat.“ (Alexei
Sayle). „Zum Schreien komisch“ (Laura).
Susanna von Moellendorff:
Erinnerungen an eine gewisse Nacht. Erzählung mit Abbildungen.
Konkursbuch-Verlag Claudia Gehrke. [100800] 20 Euro
Sanfte
Coming-out-Geschichte. Eine Frau, eine lange Nacht, in der sich
Träume, Erinnerungen an eine vergehende Liebe zu einem Mann und an
eine Liebeserfahrung mit einer Frau vermischen mit dem Beginn der
ersten großen Frauen-Liebe der Protagonistin. Zudem eine Geschichte
über den Po und über Schläge auf den Po... Eine wunderbar leichte
erotische Geschichte.
Jean-Luc Hennig: Der Hintern.
Geschichte eines markanten Körperteils. Serie Piper 2000. 240 S. mit
Abbildungen. [191000] 12 Euro
Maler und Dichter preisen seine
Schönheit, und dennoch ist es verpönt, ihn zu zeigen. Was
fasziniert am Po? Denn ob ausladend oder knackig, er zählt zu einem
unserer wichtigsten Körperteile. Hier dreht sich alles um den
Allerwertesten: den runden, den großen, den verführerischen
Hintern, auch um den hinreißenden Po von Marilyn Monroe, den sie
durch ihren „Kugellagergang“ so richtig in Szene zu setzen
verstand. Eine süffisante und humorvolle Kulturgeschichte des
Hinterns von den Marmorbacken griechischer Statuen bis zu den
fotografischen Meisterwerken der Gegenwart. Eine längst fällige
Würdigung. Taschenbuchausgabe.
Spank me – The Art of the
Spirit. Goliath Verlag 2004. 112 S. Hc. (030504) 24 Euro
108
(überwiegend farbige) Zeichnungen des kanadischen Zeichners „The
Spirit“ im Stil klassischer Comic-Strips. American Beauties und die
Freude am Hinternversohlen: Sexy Ladies, sexy Girls. „Traditionelles
Spanking mit modernem Überraschungseffekt. Diese aufregende Kunst
weckt in mir den Wunsch, 'The Spirit's World' wirklich zu betreten
und von einer dieser heißen, bösartigen und sexy Babes übers Knie
gelegt zu werden.“ (Angela Rose).
Alexandre Dupouy: Scenes
d'Interieur. 24x21 cm. geb. Fadenheftung. ca. 120 Fotografien
handcoloriert. Konkursbuch Verlag Claudia Gehrke. [100800] 30
Euro
Ungewöhnliche und barocke Ansichten eines Fotografen
auf der Suche nach weiblichen Phantasmen. Mehr als 100 handcolorierte
Fotografien. Erotische Inszenierungen im französischen
Interieur. Die zärtlichen Spiele der Damen gipfeln stets in der
Auspeitschung des ergeben dargebotenen Hinterteils...
Alexandre Dupouy: Scenes
Orientales. 24x21 cm. geb. Fadenheftung. ca. 120 Fotografien
handcoloriert. Konkursbuch Verlag Claudia Gehrke. [110800] 30
Euro
Der Harem, wie Sie ihn noch nie gesehen haben! Rivalität
und Komplizentum würzen tausendundeine Nacht dieses großen Serails,
in dem tribadische Odalisken und Favoritinnen in erbarmungslosen
Ränkespielen aneinandergeraten. Ein Labyrinth imaginärer und
libertiner Bilder zu Ehren der femininen Freuden. Illustriert durch
über 100 handkolorierter Fotos. Die Spiele der Damen verlegt
in den Harem von Tausendundeiner Nacht. Berauscht schläfrige
Sinnlichkeit, amüsante erotische Märchenbilder. Auch im Harem
gibt's was hinten drauf...
Alexandre Dupouy: Scènes
libertines. Konkursbuch-Verlag Claudia Gehrke 2003. 160 farbige
Fotografien, Großformat Hc. (171203) 30 Euro
Mit
Textausschnitten aus erotischen Romanen der Zeit kommentierte
Fotoserien, die sich fast wie ein Roman anschauen lassen. Alexandre
Dupouy spielt mit den erotischen Requisiten des 18. Jahrhunderts in
romantischen, sehr erotischen, frechen Bildinszenierungen - mit
originalen Kleidungsstücken und Accesoires. Die Bilder strahlen eine
verspielte Fröhlichkeit aus, ein großes Vergnügen an der Lust.
Heutzutage bieten sich massenweise Einblicke in angeblich
„authentisches“ Sex-Leben. Dupouy spielt dagegen mit dem Wissen,
daß Erotik Theater ist, Inszenierung. Eine Freude für die
Betrachter, die in das weibliche Hinterteil verliebt sind: kein
anderer fotografiert den Po so formvollendet!
Bettina Tegtmeier (Hg.): Schmerz -
Strafe - Lust. 25 Bekenntnisse von aktiven und passiven
Flagellanten(innen). Seitenblick-Verlag 1995. 248 S. mit einigen
Fotos. [020201] 240 Euro
Beiträge von Florian Flüring, Lina
Ganowski, Wolfram und Christina Rabe, Wolfgang Schmidt u.v.a.
Lina Ganowski: Meine angenehmen
Erinnerungen. Tyrallis-Edition 2007. 144 S. () 16 Euro
Der
Bericht, wie die Autorin ihre Lust am Spanking entdeckte, erlebte und
gegen allerlei „moralische“ und konventionelle Anfechtungen
tapfer verteidigte, ist zugleich ein sprachliches Kabinettstückchen,
ein zeitkritisches Panorama und ein Plädoyer für geistige Freiheit
und persönliche Autonomie, eine Kampfansage gegen den
Untertanengeist: „Die Dummheit in der Politik und die Dummheit in
der Sexualität kommen aus derselben Wurzel.“ Ihre Themen:
„Erziehung einer höheren Tochter“. Ein Nachhilfelehrer nimmt
seine Erziehungsaufgabe sehr ernst. Unglück und Gelaber in einer
Studenten-WG. Liebesunterricht für einen Schüchternen. Sex per
Kontaktanzeige. Erlebnisse mit Frauen. Amsterdam als Jahrmarkt der
Ideen. Die große Liebe. Die oft (selbst)ironischen, immer
humorvollen Schilderungen bereiten den Leserinnen und Lesern eine
vergnügliche und in jeglichem Sinne „inspirierende“ Lektüre.
Ein rundum gelungenes Buch über ein rundum gelungnes Liebesleben.
Wolfgang Schmidt: Ein neues
Spiel
Erzählung Din A 5 Broschüre. (080904) 5
Euro.
Mädchenspiele: Spanking.
Wolfgang Schmidt: Die
Untermieterin
Din A 5 Broschüre. (080904) 5 Euro.
Erotische
Kriminalgeschichte. Lesbisch-flagellantische Beziehung.
Florian Flüring: In der
Umlaufbahn des Mondes. Bekenntnisse eines Pygomanen. Seitenblick
Verlag 1999. 234 S. [020201] 18 Euro
Der Mond, der Pfirsich,
der Apfel, der wohlgeformte, harmonisch gerundete Po hat es Florian
Flüring angetan. Sich ausgiebig mit diesem „schönsten Körperteil
der Frau“ zu befassen, ihn zu streicheln, zu kneten, zu küssen, in
ihn hineinzukneifen und auf ihn draufzuklatschen, war seit eh und je
sein Wunsch - ein Wunsch, der sich oft erfüllte, wie wir in den
Bekenntnissen des „größten Verehrers des weiblichen Hinterteils“
erfahren. Mußte er die eine oder andere Frau charmant überreden,
sich in die Geheimnisse dieser erotischen Leidenschaft einführen zu
lassen, begegnete er aber auch solchen, die den Schmerz, die Hitze,
das Prickeln und Brennen einer maträtierten Kehrseite bereits zu
genießen wußten und sich nichts mehr ersehnten als einen Mann, der
sie gekonnt übers Knie legt. Von verrückt-verwegenen
Erziehungsspielen, von den ersten zaghaften Versuchen bis zur
Meisterschaft in der „Kunst, den Hintern zu versohlen“ handeln
diese Erinnerungen.
Marquis d'Argens: Thérèse
Philosophe. Eine erotische Beichte. Parkland. Hc. mit
Schutzumschlag. [030201] 22 Euro
Hintergrund dieses Eroticons
aus dem 18. Jahrhundert ist eine Affäre um sexuelle/flagellantische
Ausschweifungen im Klosterleben.
Michael Farin (Hg.): Lust am
Schmerz. Texte und Bilder zur Flagellomanie. Schneekluth. Ln. mit
Schutzumschlag. [030201] 32 Euro
Flagellantismus in der
Vergangenheit.
Serge Nazarieff: Jeux de Dames
Cruelles. 1850-1960. Taschen. Fotoband im Großformat. [030201]
30 Euro
Der Flagellantismus ist seit je Spielart lesbischer
Erotik und seitdem es die Lichtbildnerei gibt auch ein Lieblingsthema
der erotischen Fotografie. Von zärtlich-verspielt bis
drastisch-hart.
Leone Frollo: Mona Street. Zweiter
Teil. Luxor-Verlag. Comic Strips im Großformat. [030201] 20
Euro
Frollo gilt als einer der profiliertesten Zeichner
erotischer Comics in Italien. Seine Mona Street ist durch die
ungewöhnliche Bleistifttechnik von einem besonderen Charme und
erinnert mitunter eher an die Zeichenkunst Gustav Klimts als an die
Routine moderner Comics. Sehenswert sind die in diesem Band
enthaltenen überwiegend pygophilen Aquarelle.
Vera Wolf: Spanking. Geschichten
einer gelebten Sehnsucht. BoD 2007. 124 S. Pb. [180308] 18 Euro
Vera
Wolf macht mit dieser Sammlung erotischer Geschichten den Versuch,
sich vom Klischee der üblichen Spanking-Geschichten abzuheben. Sie
verzichtet auf die klassischen Elemente des BDSM mit dem gewohnten
Standardvokabular und schreibt stattdessen von intensiven Gefühlen
und von der Liebe. Sorgfältig aufgebaute Szenarien, die der Fantasie
oder tatsächlichen Erlebnissen entnommen sind, entführen den Leser
in eine Welt, in der ein Klaps auf den Po zur Normalität gehört und
in der die Protagonisten jederzeit über dem Knie eines Partners
landen können, um die spezielle Erotik und Zärtlichkeit einer
liebevollen Züchtigung zu erleben. Die Geschichten handeln von
Träumen, von Gedanken über die eigene Sexualität und vom
Aufarbeiten der Geschehnisse. Was davon wirklich real war, mag der
Leser in seiner Fantasie selbst entscheiden; Vera Wolf verrät es
nicht. Vera Wolf ist das Pseudonym eines Paares, das sich in der
Cyberwelt des Spankings kennen und lieben gelernt hat. Sehr schnell
war klar, dass die Liebe im Vordergrund steht und die Tracht auf den
Po nur ein Mittel zum erotischen Zweck ist. Heute leben sie zusammen
und schreiben und erleben weiterhin ihre Geschichten in allen
Facetten der Spanking-Liebe.
Spanking - Lust und Leidenschaft.
Antje: Der Zauber des Flagellantismus. Andreas: Geschichten zum
Träumen. Marterpfahl Verlag 2001. [180401] 20 Euro
„Mir
gehört der nackte Arsch versohlt!“ Antje, eine selbstbewußte
junge Frau, genießt ihre Neigung zum passiven Flagellantismus. Sie
zeigt in ihrem autobiografischen Essay den nicht immer leichten Weg
ihrer Selbstfindung: Die Suche nach sich selbst, das Ausloten der
Grenzen, das Spannungsverhältnis zwischen Selbstbewußtsein im
Alltag und lustvoller Unterordnung im Liebesleben, den Weg von der
Verdrängung zur Akzeptanz und Verinnerlichung ihrer Neigungen.
Andreas liefert die dazu passenden „Geschichten zum Träumen“,
Geschichten, die von strengen und lustvollen Züchtigungen erzählen
und die Lust am Hinternversohlen wiederspiegeln.
„Die Hand des
Mannes knallte unerbittlich auf ihren Po. Sie wand sich über seinem
Schoß, das nackte Hinterteil war gänzlich seiner Gnade
ausgeliefert. Inges Höschen hing in den Kniekehlen, der Rock war
hochgeschlagen. Der Mann hatte sie einfach vorgenommen. Er hatte
nicht darüber diskutiert. Alle ihre Ausreden und Entschuldigungen
hatte er ignoriert und sie stattdessen übers Knie gelegt. Seine
Argumente waren handfest. Ihr Po leuchtete inzwischen dunkelrot.“
Dir gehört der Arsch versohlt.
Die erotische Freude am Popoklatschen - Wiederentdeckt in Fotos der
Jahrhundertwende. Argospress. 80 S. [090701] 30 Euro
Das Buch
der Freude am blanken Unsinn des Arschversohlens. Für Freunde der
Körperertüchtigung durch Züchtigung. 80 Seiten, davon 55 Seiten
mit Fotografien aus einer berühmten französischen Sannlung
erotischer Fotos - dazu ein historischer Klatsch über
Flagellantismus. Lange als vergriffen gemeldet, sind jetzt noch
einige Exemplare dieses bemerkenswerten Werks aufgetaucht. Neben den
Fotos enthält der Band einige Zeichnungen. Der einleitende Essay von
Sofie Fendel wird auch Skeptiker überzeugen: Arschversohlen ist ein
schmerzhaft-scherzhaftes erotisches Vergnügen.
Stan
Gere: Bestrafung eines Dienstmädchens
und andere disziplinarische Maßnahmen. Betrachtungen über die
Erziehung von Frauen. 14 Stories. Marterpfahl-Verlag 2003. 170 S.
[250403] 19
Euro
„Malena war sein Hausmädchen. Wiederholt war
Paul aufgefallen, daß sie sehr neugierig war. Meistens hatte sie in
seinen Sachen gekramt, jedoch nicht alles wieder ordentlich
weggestellt, so daß er es rasch entdeckt hatte. Sein Plan war,
Malena mit einer Videoaufnahme zu überführen und ihr dann eine
Lektion zu erteilen. Dabei käme ihr kleiner, fester Arsch nicht
ungeschoren davon. Gesagt, getan...“ In 14 Geschichten zeigt uns
der Autor Stan Gere, daß es keine weibliche Unart gibt, die sich
nicht durch eine strenge, aber liebevolle Züchtigung mit
anschließender rauschender Versöhnung aus der Welt schaffen ließe.
Ungezogene Hausmädchen, allzu selbstbewußte Nachbarinnen, freche
und widerspenstige Gespielinnen: sie alle bekommen „den Hintern
versohlt“ - und danach umso größere Freuden spendiert.
Thomas Karsten: Love Me.
Fotoband. Großformat. Konkursbuch Verlag Claudia Gehrke. 1998
[110800] 40 Euro
„Noch nie habe ich so viel weibliche
Sinnlichkeit und Süße und Schönheit in so vielen Facetten in einem
einzigen Buch gesehen.“ (Recha Jungmann). „Die erfolgreichsten
Kunstwerke scheinen sich aus den photographischen Transaktionen zu
ergeben, in denen ein bestimmtes psychologisches Gleichgewicht
erreicht wird, das heißt, wenn der Photograph, ohne die ästhetische
Kontrolle zu verlieren, seinen Modellen die Zeit und den Raum läßt,
sich selbst darzustellen. Thomas Karsten ist es gelungen, diesen
Balanceakt mit sicherer Gelassenheit zu vollziehen.“ (William A.
Ewing).
Laurence Jaugey-Paget: Nice Girls
Don't. Erotische Fotografien. Konkursbuch Verlag Claudia Gehrke.
128 S. [110800] 24 Euro
Sie fotografiert die Frauen sexy und
sympathisch, in aufreizend erotischen Posen genauso wie in
verträumten Liebessituationen. Die Bikerin in Leder ebenso wie das
Schulmädchen, das mit hochgeschlagenem Rock und runtergezogenem
Höschen über der Bank liegt, um eine Stockstrafe zu empfangen.
„Wenn ich so darüber nachdenke, dann fällt mir auf, daß ich
genau das heute auch will - heute, morgen und übermorgen will ich
es: Nackte Weiber. Im Bett und an meiner Wand. Tut mir leid, Mama.“
(Regina Nössler im Vorwort).
Peter Wagner: Lust und Liebe im Rokoko. Greno 1986. 240 S. Leinen mit Schutzumschlag im Schuber. Zahlr., z.T. farbige Abbildungen [120900] 29 Euro
Perlen für die Säue.
Konkursbuchverlag Claudia Gehrke 1991. 80 S. geheftet, zahlr. Abb.
[190900] 12 Euro
Sexuelle Darstellungen von Künstlerinnen.
Herausgegeben von der Neuen Gesellschaft für bildende Kunst e.V.
anläßlich des gleichnamigen Kunstprojekts in Berlin im Juni 1991.
Thomas Ziehe, Eberhard
Knödler-Bunte (Hg.): Der sexuelle Körper. Ausgeträumt? Verlag
Ästhetik und Kommunikation 1984. 240 S. mit zahlr. Abb. [200900] 24
Euro
Was sind die Ungereimtheiten, die Brüche, die
Errungenschaften, vielleicht auch die Abgeklärtheiten und die
Trauermomente nach der Phase gefeierter Sexual-Liberalisierung?
Welche Umgangsweisen damit haben sich herausgebildet, welche
Ausdrucksformen, welche inneren und sozialen Bilder vom sexuellen
Körper?
Anja Müller: Frauen.
Erotische Fotografien. Mit einem Vorwort von Margareth Obexer.
Konkursbuchverlag Claudia Gehrke 2000. Unpag. Großformat. [061000]
250 Euro
Dezent sinnliche Fotografien ganz unterschiedlicher
Frauen. Anja Müller entlockt den Frauen eine spezielle Spannung. Die
Fotografien sind „mit einem leisen Vibrato aufgeladen. Gerade darin
zeigt sich ein wesentliches Merkmal des Erotischen, dessen subtile
Wirkungsmacht aus dem unwägbaren Aufbruch, der riskanten Geste
hervorgeht...“ (Margareth Obexer).
Michael Koetzle / Uwe Scheid: Feu
d'Amour. Verführerischer Rauch. Taschen 1994. 98 S. Hc. [171100]
25 Euro
Die Zigarette war um die Jahrhundertwende Symbol der
Emanzipation wie auch Sinnbild weiblicher Erotik. Die prickelnde
Faszination des blauen Dunstes zeigen die in diesem Band versammeltn
Fotografien.
Michael Koetzle / Uwe Scheid:
Pariser Pikanterien. Erotische Photographien um 1920. Taschen
1993. 96 S. Hc. [171100] 25 Euro
Paris war die unangefochtene
Metropole der erotischen Fotografie. Dieser Band gewährt den Blick
durchs Schlüsselloch ins Boudoir: Von der Venus im Bade bis zur
gestrapsten Domina - Pin-ups der 20er Jahre.
Guglielmo Plüschow: Erotische
Photographien. Taschen 1993. 96 S. Hc. [171100] 25
Euro
Arkadische Szenen mit hübschen Jünglingen und schönen
Mädchen waren de fotografische Faszination Guglielmo Plüschows. Die
erotischen Aufnahmen dieses Bandes entstanden um die Jahrhundertwende
in Italien.
Walter Hönscheidt / Uwe Scheid:
Spritztour. Erotische Photographien um 1920. Taschen 1994. 96 S.
Hc. [171100] 24 Euro
Bei der Spritztour ins Grüne ist das
Auto trefflicher Hintergrund für die hier vorgestellten erotischen
Fotografien aus den 20er Jahren.
Mel Ramos: Pop Art Images. Mit
einem Text von Robert Rosenblum. Taschen 1994. 96 S. Hc. [171100] 28
Euro
Mel Ramos verbindet in seiner Kunst Pop Art mit dem
unbeschwerten Lebensgefühl Kaliforniens. Batman, Coca Cola, Chiquita
oder hüllenlose Frauen: Stets sind Ramos' anspielungsreiche Bilder
ein erotisch-humorvoller Spiegel des „easy living“.
Joachim S. Hohmann: Frauen von
damals. Erotische Lichtbilder aus Kaisers Zeiten. Foerster Verlag
1979. [080900] 12 Euro
Seiten einzeln als Postkarten
herausnehmbar.
1000 Nudes. Uwe Scheid
Collection. Taschen 1994. 700 S. [120900] 29 Euro
Eine Reise
durch das imaginäre Museum der Geschichte der Aktfotografie oder der
Blick durch das Schlüsselloch im Wandel der Zeit.
Araki. Tokyo Lucky Hole.
Taschen 1997. ca. 800 S. [120900] 24 Euro
Fotos aus dem
Amüsiergewerbe Tokios in der Mitte der 80er Jahre. „Ohne
Obszönität wären unsere Städte farblos und das Leben trostlos.“
(Nobuyoshi Araki).
Emotions & Relations. Nan
Goldin, David Armstrong, Mark Morrisroe, Jack Pierson, Philip-Lorca
di Corcia. Hamburger Kunsthalle. Taschen 1998. 200 S. im Großformat.
Farb- und Duotone-Fotografien. [120101] 22 Euro
Exotische
Bars, Travestie, inszenierte Straßenszenen und romantische,
verwischte Momentaufnahmen - mit vielfältgen Spiegelungen ihrer
Freunde und ihrer Umwelt gelingt es den hier versammelten jungen
amerikanischen Fotografen, den Blick mit der Kamera zu verändern.
Mit „Gefühlen und Beziehungen“ überwinden diese Künstler die
Distanz zwischen Fotograf und Modell.
Bettina Rheims: Female Trouble. Mit einem Vorwort von Catherine Deneuve. Hg. von Gina Kehayoff. Schirmer/Mosel 1991. 152 S. im Großformat, 102 Tafeln, davon 11 in Farbe. [130101] 28 Euro
*
Buchhandlung
Weltbühne * Internet: www.buchhandlung-weltbuehne.de
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* E-mail: bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de
*