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Buchhandlung Weltbühne
Stand: 18.5.2011

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In diesem Verzeichnis werden der Übersicht halber neue und antiquarische Titel vereint aufgelistet. Bitte beachten Sie:

Dieses Verzeichnis zeigt Ihnen eine Auswahl der in der Buchhandlung Weltbühne gesammelten diskreten Literatur. Sollten Sie in einer Rezension den Hinweis auf die Buchhandlung Weltbühne als Bezugsquelle gefunden haben, den entsprechenden Titel aber (noch) nicht im Verzeichnis finden, empfielt sich eine entsprechende Anfrage bei uns.

* hinter der Preisangabe bedeutet: Der Titel ist beim Verlag vergriffen. Es sind noch Exemplare in geringer Stückzahl – meist nur ein Einzelexemplar vorrätig.
** hinter der Preisangabe bedeutet: Es handelt sich um ein antiquarisches („second hand“) Exemplar.




Anais Nin: Das Delta der Venus. Erzählungen. Fischer Taschenbuch 2005. 336 S. 8,90 Euro
„Die fünfzehn erotischen Episoden stellen in der Tat das meiste in den Schatten, was wir an erotischer Literatur aus der Feder einer Frau kennen.“ (Klappentext).

Anais Nin: Das Delta der Venus. Knaur 1997. 336 S. 8,50 Euro*

Anais Nin: Die verborgenen Früchte. Fischer Taschenbuch 2005. 208 S. 8,90 Euro
Ein Maler, der seine Frau nur in seinen Werken begehren kann, zwei Fremde am Strand, die im Meer zueinander finden – sensibel und unverhüllt beschreiben die Geschichten der Anais Nin die ganze Welt der Liebe. Bei aller Offenheit haben sie dabei vor allem ein Ziel: zu zeigen, daß Sex erst durch Gefühle zu wirklicher Erotik wird.

Anais Nin: Die verborgenen Früchte. Mit 15 Zeichnungen von Gustav Klimt. Knaur. 128 S. 9,50 Euro*

Anais Nin: Djuna oder Das Herz mit den vier Kammern. Roman. Knaur 1985. 208 S. 12 Euro*

Henry Miller: Wendekreis des Krebses. Roman. Deutsch von Kurt Wagenseil. rororo. 400 S. (181004) 8,50 Euro
"Mit diesem jahrelang verketzerten und verbotenen Buch fegte der einst verfemte, heute weltberühmte Autor alle Tabus hinweg. Es war der erste heftige Angriff gegen eine Gesellschaft, die den Boden bereitet, auf dem das Laster gedeiht. Es schlug die entscheidende Bresche in die Mauer von Heuchelei und Prüderie." (Klappentext).

Anonymus: Die Lust in der Stadt. Roman. rororo 1990. 320 S. Pb. [170500] 9,50 Euro*
Als Sir Frank Franklyn und sein Halbbruder Andy in London den vom Vater geerbten Familienbesitz in Augenschein nehmen wollen, finden sie kein respektables Anwesen, sondern ein heruntergekommenes Bordell vor. Der Entschluß, es besser zu machen, ist schnell gefaßt, edle Kurtisanen sind schnell gefunden. Doch da meint Franks Schwester Sophie, es noch besser zu können und eröffnet gleichfalls ein Bordell - für die feinen Damen der Londoner Gesellschaft... Neue erotische Abenteuer der drei lebenslustigen Geschwister aus „Die Lust auf den Lande“.

Erotische Romane der Weltliteratur. 5 Taschenbücher im Schuber. Aufbau Taschenbuch Verlag. [110800] 20,40 Euro
Zu allen Zeiten haben Autoren von Rang genußvoll die erotisierende Wirkung der Sprache erprobt. Vom 18. bis zum 20 Jahrhundert, von Mirabeau bis Apollinaire reicht die „Stufenleiter der Wollust“ in dieser Auswahl von überaus sinnlichen Romanen, die die Literaturgeschichte meist schamhaft verschwiegen hat. Mirabeau: Hic & Hec; John Cleland: Die Abenteuer der Fanny Hill; Alfred de Musset: Gamiani; Guillaume Apollinaire: Die Großtaten eines jungen Don Juan; Josefine Mutzenbacher und ihre 365 Liebhaber.

Erotische Weltliteratur. Vier Taschenbücher im Schuber. Aufbau-Verlag 2001. [260101] 20 Euro
Die hier versammelten erotischen Klassiker haben Kulturgeschichte geschrieben. Dazu gehören die Urfassung des Hauptwerks de Sades, ein Roman über einen der größten Skandale des 18. Jahrhunderts, in dessen Folge die katholische Kirche um ihre Reputation kämpfen mußte, sowie ein Band mit respektlosen Parodien und anderen Deftigkeiten sehr ehrenwerter Herren, von denen man anderes erwartet. Dazu gesellen sich erstaunliche taoistische Praktiken aus dem eih der Mitte. Enthalten sind: Marquis de Sade: Das Mißgeschick der Tugend; Die Sauglocke, Die schönsten erotischen Phantasien; Marquis d'Argens: Die weise Thérèse; Dschu-lin: Yä-schi.

Anthologie der erotischen Literatur. Insel. Zwei Bände im Schuber. [080900] 22,50 Euro*

Philostratos: Erotische Briefe. Des älteren Philostratos erotische Briefe nebst den Hetärenbriefen des Alkophron. Insel Verlag 1989. 176 S. [110900] 14,50 Euro*
Lieben ist keine Krankheit, sondern nicht lieben. Denn wenn Lieben vom Sehen ausgeht, so sind, die da nicht lieben, mit Blindheit geschlagen.“

Dr. Hermann Kinder (Hg.): Die klassische Sau. Das Handbuch der literarischen Hocherotik. Haffmans. [200900] 22,50 Euro*

Frank Wedekind: Die Tagebücher. Ein erotisches Leben. Hg. von Gerhard Hay. dtv-Taschenbuch 1990. 368 S. [260900] 12 Euro*
Erste vollständige Ausgabe. Neben Reflexionen über moderne Literatur, Theater, Schriftsteller und Journalisten Gedanken über Liebe, Ehe, Prostitution, Sexualität und deren gesellschaftliche Bedingtheit.

Ruth Gogoll: Taxi nach Paris. Eine Liebesgeschichte. „elles“ im Konkursbuch-Verlag Claudia Gehrke 1997. 320 S. [040800] 14,90 Euro
Frauen unter sich: „Ich genoß kurz den Anblick ihrer nackten Schönheit. Ich trat hinter sie und küßte sie mitten zwischen die Schulterblätter, ohne sie sonst zu berühren. Sie gab einen leise erschreckten Laut von sich. Dann lief ein Schauer von oben bis unten durch ihren Körper und ein Relief von kleinen Punkten überzog ihre Haut. Sie legte den Kopf zurück. Ansonsten bewegte sie sich nicht. 'Mehr', flüsterte sie.“

Ingeborg Middendorf: Etwas zwischen ihm und mir. Erotische Erzählungen. Goldmann 1988. 128 S. [130900] 9 Euro*

Inga Buhmann: Geschichten um Herrn Vonderwand. Erotische Farce. Rixdorfer Verlagsanstalt 82 S. [130900] 12 Euro*
In diesen „Männergeschichten einer Frau“ beschreibt die Autorin die Frauengeschichten eines Mannes. „Bis in sein tiefstes Inneres hinein spürt er die Regungen der Frauen und kann die Lust dank seiner vielfältigen Erfahrungen bis zum Äußersten steigern. Doch selbst im trunkendsten Rausch der Sinne fehlt ihm etwas. Um diesen Mangel wenigstens für Momente zu vergessen, gerät er in immer größere Raserei.“

Gudula Lorez (Hg.): Ich hab sie auf den Mund geküßt. Verlag Gudula Lorez 1984. 208 S. [180900] 19,50 Euro*
Geschichten über Frauenfreundschaften, voll Zärtlichkeit und Zorn, Lust und Leid, Vertrauen und Verrat. Geschichten vom Anfang - Geschichten vom Ende. Liebesgeschichten.

Guy St. Louis: Gedichte einer schönen Frau. Verlag Gudula Lorez 1983. 128 S. [180900] 13 Euro*

Regina Nössler: Strafe muß sein. Roman. Mit 12 farbigen Fotoillustrationen von Petra Kuczmarski. Verlag Claudia Gehrke 1994. 160 S. Hc. [050201] 16 Euro
Hildegard, Talkshowmeisterin, und Henritte, Tierärztin, sind seit 12 Jahren ein Paar. Eine ist eher kindisch und trotzig, die andere laut und hysterisch, und beide sind ganz furchtbar liebenswert. Sie streiten sich. Und machen Sex, deutlich anregend. Scharf und schlecht und lustvoll und komisch. Der Autorin gelingt es, die Ambivalenzen von Bosheit und Lust, die sich in Beziehungen aufbauen, lustvollst zu beschreiben.

Dagmar Fedderke: Notre Dame von hinten. Liebesgeschichten aus Paris. Konkursbuch Verlag Claudia Gehrke. Hc. [050201] 15,50 Euro
Von hinten betrachtet erinnert Notre Dame an einen Hintern - als Symbol für das Hintern-Gefühl der Pariserinnen. Dagmar Fedderke erzählt die Geschichten von Begegnungen und Verführungen. Die Geschichten sind in sich abgeschlossen, aber doch durch ein lockeres Netz von Zusammenhängen miteinander verbunden. Auf der Straße, im Café, in der U-Bahn, bei der Frauenärztin... Begegnungen, bei denen Liebe und Sex in der Luft liegen, häufig nicht passieren, manchmal passieren. Alltäglich, schnell, romantisch, witzig. Manchmal auch tragisch. Die Autorin beobachtet genau und kann dabei mitten in einer scheinbar beiläufigen Beschreibung von Alltag die Kostbarkeit einzelner Momente einfangen.

Dagmar Fedderke: Couchette. Erzählungen. Konkursbuch Verlag Claudia Gehrke. 192 S. Hc. [110800] 16 Euro
Mit s/w-Fotos von Berndt Milde und einigen pygophilen Farbfotos von Alexandre Dupouy.

Phoebe Müller: Fernes Feuer. Roman. Konkursbuch Verlag Claudia Gehrke 1991. 160 S. [050201] 10,50 Euro
Ein moderner weiblicher Western, durchtränkt von ironischen Anspielungen auf männliche Mythen von Heldentum und Größe.

Phoebe Müller: Schlachthof der Lüste. Erzählungen. Konkursbuch Verlag Claudia Gehrke 1993. 144 Seiten. [050201] 12,90 Euro
Die sprachlich hervorragenden, die spezifischen Stimmungen so genau treffenden SM-Geschichten sind mit das Beste, was ich in letzter Zeit gelesen habe. Ein beredtes Beispiel, daß geile Geschichten auch künstlerisch hervorragend geschrieben sein können.“ (Schlagzeilen). Lesbische und heterosexuelle Geschichten.

Karin Rick: Sex, Sehnsucht & Sirenen. Erzählungen mit Illustrationen. Verlag Claudia Gehrke. [050201] 10,50 Euro
Vor allem lesbische Geschichten, einige mit Männern. Die geschilderte Sexualität ist in allen Details deutlich und mitreißend erzählt.

Anna Tüne (Hg.): KörperLiebeSprache. Über weibliche Kunst, Erotik darzustellen. Elefantenpress 1982. 224 S. [070800] 16 Euro*
Im Feminismus hängenbleibender, oft recht hilflos anmutender Versuch, „Erotik weiblich darzustellen“. Dazu werden auch Swende Merian und Peggy Parnass herangezogen. Immerhin fehlt die sonst unvermeidliche Anna Rheinsberg.

Marvin Chlada: Dialektik des Dekolletés. Zur kritischen Theorie der Oberweite. Alibri Verlag 2006. 128 S. [160606] 12 Euro
„Kunstwerke sind asketisch und schamlos, Kulturindustrie ist pornographisch und prüde.“ Max Horkheimer und Theodor W. Adorno.
Bereits zu biblischen Zeiten hat ein voller weiblicher Busen für reichlich Aufsehen und erregte Gemüter gesorgt. Doch nie haben Brüste mehr Stoff für pralle Debatten geliefert als im Zeitalter ihrer technischen reproduzierbarkeit. In seiner „Dialektik des Dekolletés“ wirft Marvin Chlada einen Blick auf die Geschichte der Brust und ihre Instrumentalisierung zwischen Glaube, Kommerz und Utopie. Ausgehend von der „Busen-Attacke“ auf Adorno im April 1969, sichtet er die Fülle an Material, die der Kult um die Oberweite bis heute hervorgebracht hat. Dabei folgt er dem Diktum Adornos: „Das einzige Heilmittel gegen die Fetischisierung des Sexuellen ist der sexuelle Fetischismus.“

Fritzi G. Kopp: Große Brüste – große Lüste. Erotische Erfahrungen und Betrachtungen. Rita G. Fischer Verlag 2006. 184 S. [260706] 12,90 Euro
Betrachtungen einer vollbusiger Frau über Mädchen, Knabe, Tante, Familie, Schulhof, Sportfest, FKK usw.

Jean-Claude Kaufmann: Frauenkörper – Männerblicke. Soziologie des Oben-ohne. UVK Verlag, 2. Aufl. 2006. 334 S. [300606] 19,90 Euro
Wenn am Strand die Hüllen fallen, läßt die Zivilisation keineswegs die Zügel schleifen, sondern hält ihre Kinder ganz besonders fest im Zaum. Wo sonst werden sie so eng und streng indas unsichtbare Korsett ihrer Scham- und Peinlichkeitsschwellen geschnürt, wo wird ihnen mehr Selbstkontrolle und Selbstdisziplin abverlangt als beim Sonnenbaden oben ohne am Strand. Sich freizügig geben, ohne sich bloßzustellen, sehen, ohne zu starren, wissen, wann, wo, für wen und unter welchen Umständen die Hüllenlosigkeit statthaft, oder aber skandalträchtig ist. Das sind heikle Balanceakte auf beiden Seiten, jedoch keineswegs ohne Netz und doppelten Boden. Vielmehr steht den Akteuren, wie uns der französische Soziologe Jean-Claude Kaufmann überzeugend vor Augen führt, eine ausgefeilte, wenn auch ungeschriebene Etikette mit detaillierten Verhaltensgeboten und -verboten zur Verfügung. Diese alltäglichen und weitgehend unbewußten gesellschaftlichen Spielregeln werden dem Leser schrittweise und mit viel soziologischem Verständnis nachvollziehbar gemacht.

Lucinda Jarret: Striptease. Die Geschichte der erotischen Entkleidung. Verlag Rütten & Loening. [140800] 32 Euro*
Der Stritease gibt ein großes sinnliches Versprechen, das durch den nackten Körper niemals eingelöst werden kann. Die erotische Entkleidung mit ihren gekonnten Andeutungen und raffinierten Verzögerungen ist zu einer aussterbenden Kunst geworden. Von der Verführung durch diese hohe Kunst erzählt dieses Buch, vor allem aber von den Frauen, die sich ausgezogen haben und immer noch ausziehen. Es schildert die Geschichte des Striptease als einen ewigen Reigen von Stärken und Schwächen, Macht und Kalkül.

Geteilte Nächte. Erotiken des Surrealismus. Hg. von Heribert Becker. Edition Nautilus 1990 (Kleine Bücherei für Hand und Kopf). 96 S. [150800] 8,80 Euro

Volkmar Sigusch: Sexuelle Welten. Zwischenrufe eines Sexualforschers. Psychosozial-Verlag 2005. 272 S. [060405] 24,90 Euro
Sigusch gewährt mit dieser Sammlung seiner besten verstreut publizierten Essays Einblicke in die Fragen, mit denen sich die Sexualwissenschaft befaßt. Können Säuglinge einen Orgasmus haben? Wie sieht heute die Jugendsexualität aus? Ist der klitoridale Orgasmus reifer als der vaginale? Wie ist AIDS vergesellschaftet worden? Welche Erkenntnisse haben sexuelle Experimente im Labor erbracht? Was ist natürlich am Sexuellen? Ist die Homosexualität angeboren oder erworben? Wie funktioniert die Paar-Therapie? Kann die Sexualität definiert werden? Was heißt Geschlechtswechsel? Besonders reizvoll an diesem Buch ist die Spannung, die dadurch erzeugt wird, daß Sigusch neben leicht lesbaren Traktaten, wie „Von der Kostbarkeit der Liebe“, theoretisch anspruchsvolle Beiträge, wie den „Satz vom ausgeschlossenen Geschlecht“, präsentiert. Ein lustvolles Lesevergnügen.
Prof. Dr. Volkmar Sigusch ist Direktor des Instituts für Sexualwissenschaft in Frankfurt am Main. Er gilt als Begründer der Kritischen Sexualwissenschaft und hat sowohl praktisch wie theoretisch bahnbrechende Arbeit geleistet – als Pionier der Sexualmedizin und Sexualtherapie in Deutschland.



Jos van Ussel: Intimität. Focus-Verlag Gießen 1979. 300 S. [150800] 18 Euro*

Otto Gross: Von der geschlechtlichen Not zur sozialen Katastrophe. Mit einem Textanhang von Franz Jung. Herausgegeben von Kurt Kreiler. Edition Freitag verlegt bei Robinson. [180800] 14 Euro*
Otto Gross, der Prophet alternativer Lebensformen. Seine Schriften gehen vom politischen Ansatz weiter zur Revolution der Zärtlichkeit. Mit Fallbeschreibungen die der Schriftsteller Franz Jung im Anhang als Erzählungen aufgreift.

Otto Gross: Von geschlechtlicher Not zur sozialen Katastrophe. Edition Nautilus 2000. [090900] 15,80 Euro
Otto Gross hat als erster die Pychoanalyse auf die gesellschaftlichen Verhältnisse angewandt. Seine kritischen Analysen der patriarchalischen Familien- und Gesellschaftsstrukturen, seine Ansichen zu Sexualmoral, Erziehung, Frauenemanzipation und sozialer Ethik haben nichts an Schärfe und Brisanz eingebüßt.

Berl Kutschinsky: Pornographie und Sexualverbrechen. Das Beispiel Dänemark. Verlag Kiepenheuer & Witsch 1972. 168 S. [210800] 15 Euro*
Die kriminologische Untersuchung führt zu dem Schluß: Die Freigabe von Pornografie in Dänemark 1967 führte zu einem Rückgang sexuell motivierter Straftaten.

Klaus Weber: Zur Sexualität in der Bildzeitung. Eine Dissertation. Verlag Klaus Guhl 1980. 348 S. [020900] 13,50 Euro*

Helmut Kentler: Taschenlexikon Sexualität. Pädagogischer Verlag Schwann-Bagel Düsseldorf 1982. 320 S. einige Abb. [020900] 10 Euro*

Jean Marie Goulemot: Gefährliche Bücher. Erotische Literatur, Pornographie, Leser und Zensur im 18. Jahrhundert. rororo 1993. 160 S. [050900] 12,50 Euro*

Dr. Paul Englisch: Geschichte der erotischen Literatur. Fourier-Verlag 1987. 720 S. [200900] 25 Euro*
Reprint der 1927 erschienenen Ausgabe.

Johann C. Becker: Der Rathgeber vor, bei und nach dem Beischlafe oder faßliche Anweisung, den Beischlaf so auszuüben, daß der Gesundheit kein Nachtheil zugefügt, und die Vermehrung des Geschlechts durch schöne, gesunde und starke Kinder befördert wird. Mit Illustrationen von Franz von Bayros. Panorama Verlag Wiesbaden o.J. (1991). 128 S. Hc. [160107] 5 Euro
Neuausgabe des Werkes von 1916.

Ludwig Knoll, Gerhard Jaeckel: Lexikon der Erotik A-K. rororo 1978. 238 S. zahlr. Abbildungen. [050900] 5,50 Euro*
Der zweite Band (L-Z) fehlt leider.

Gerard Lenne: Der erotische Film. Heyne Filmbibliothek 1983. 736 S. [080900] 16 Euro*

Meinolf Zurhorst: Die neuen Sexgöttinnen. Heyne Filmbibliothek 1990. 256 S. zahlr. Abb. [080900] 15,50 Euro*
Isabelle Adjani, Ellen Barkin, Kim Basinger, Madonna u.v.a.

Armand Dupont: Die 100 besten erotischen Filme. Heyne Filmbibliothek 1993. 224 S. zahlr. Abb. [080900] 15,50 Euro*

Xavière Gauthier: Surrealismus und Sexualität. Inszenierung der Weiblichkeit. Medusa-Verlag. [120900] 38 Euro*
Wenn auch durch feministische Vorurteile verstellt, ist diese Untersuchung aus den 70er Jahren wegen ihres Faktenreichtums und der profunden Kenntnisse der Autorin wertvoll. Zahlreiche Abbildungen.

Brigitte Classen (Hg.): Pornost. Triebkultur und Gewinn. Raben-Verlag 1988. [120900] 18,50 Euro*
Frauen widersprechen der Anti-Porno-Kampagne von „Emma“. Beiträge von Neda Bei, Claudia Gehrke, Elfriede Jelinek, Gertrud Koch, Ursula Krechel, Elisabeth Lenk, Ginka Steinwachs, Monika Treut, Kate Wood u.a.

Claudia Gehrke: Frauen und Pornografie. Konkursbuch-Verlag Claudia Gehrke 1988. 216 S. [120900] 18,50 Euro*
Gegenschlag gegen die Anti-Porno-Kampagne von „Emma“. Beiträge von Christel Dormagen, Frederike Frei, Elfriede Jelinek, Karin Rick, Cora Stephan, Gerburg Treusch-Dieter, sowie einem Daumenkino von Doris Lerche und einer ausführlichen Bibliografie mit erotisch-pornografischen Literatur-, Theorie- und Videoproduktionen von Frauen.

Helmut Loeven: Jedes Schulmädchen weiß es. Gedankengänge zur Sexualität & Emanzipation. Otz-Verlag und Situationspresse 1979. 64 S. mit einigen Abbildungen. [130900] 5 Euro
Streitschrift gegen die in den 70er Jahren entstehende Sexualfeindlichkeit in der Frauenbewegung. „Dies ist ein ernstes (passioniertes), manchmal bissiges, oft witziges, in jedem Fall erotisches Buch, eine Polemik gegen Scheinemanzipation“. Der Autor kritisiert einen Feminismus, der zur „seelischen Grausamkeit dummer Gänse“ hinabgesunken ist.

Wendy Buonaventura: Bauchtanz. Die Schlange und die Sphinx. Frauenbuchverlag München 1984. 168 S. mit zahlr. Abb. [150900] 21 Euro*

Karin Rick (Hg.): Das Sexuelle, die Frauen und die Kunst. Konkursbuchverlag Claudia Gehrke 1987. 200 S. [200900] 15 Euro *
Die Texte sind Vorträge des Symposions „Weibliche Kreativität und Sexualität in Psychoanalyse und Literatur“ vom 15. bis 17. Mai 1987 an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Beiträge von Doris Lötsch, Christina von Braun, Barbara Sichtermann u.a.

Mariam Lau: Die neuen Sex-Fronten. Vom Schicksal einer Revolution. Alexander Fest Verlag 2000. 224 S. Hardcover mit Schutzumschlag. Abbildungen. [111000] 26 Euro*
Was war die sexuelle Revolution, und wie sieht man sie heute? Was sind ihre Schattenseiten, was ihre Verdienste? Mariam Lau gibt darauf eine Antwort und beschreibt die Schauplätze, Aktivisten, Theorieentwürfe und Mythenbildungen der Revolte wie ihrer Nachwehen: von der legendären Kommune I über das Projekt der sexuellen Aufklärung bis zur Genderdebatte, von der Wirkung Alfred Kinseys über Beate Uhse bis zu Lilo Wanders und „Liebe Sünde“.

Josephine Rijnaarts: Lots Töchter. Über den Vater-Tochter-Inzest. Claassen Verlag 1988. 328 S. Hc. mit SchU. [131101] 18 Euro*
Engagiert und krtisch setzt sich die niederländische Autorin mit den kulturanthropologischen, psychoanalytischen und sozialpsychologischen Throrien auseinander. Sie stellt ihnen neue Forschungsergebnisse und eigene Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit Inzstopfern gegenüber und läßt betroffene Mädchen und Frauen zu Worte kommen.

Klaus Mecking / Heino Stöver: Männersexualität. Gespräche, Bilder, Notizen. Verlag Roter Funke 1980. [120900] 7,50 Euro*
Das aus Fotos, Zitaten, Zeitungsausschnitten und Dokumenten zusammencollagierte Werk ist ein unfreiwilliges Zeugnis einer vom Feminismus irritierten, regressiven „Männersexualität“ im sich „linksradikal“ gerierenden Alternativ-Milieu.

Miriam Heid: Schön, dich von hinten zu sehen. Roman. Bastei-Lübbe Taschenbuch 1998. 208 S. [140700] 5 Euro
Nina ist Kamerafrau, verlobt und durchaus glücklich mit ihrem Leben. Bis sie in einer schrägen Talkshow fünf anonyme, entblößte Männerpopos vor ihre Kamera bekommt. Rund und gebräunt schauen sie aus einer Holzwand heraus, vor allem der mittlere zeigt sich knackig und sexy. Nina ist hingerissen. Während ihr Freund Rainer die Hochzeitsvorbereitungen vorantreibt, ist Nina nur noch von dem einzigen Gedanken beseelt, den Träger des kompakten Hinterteils ausfindig zu machen. Entschlossen und ideenreich begibt sich Nina auf die nicht alltägliche Suche nach ihrem Traumpopo.
Im Stil eines konventionellen Liebesromans geschrieben, ist dieses Buch das Zeugnis lustbesessener Pygophilie nicht nur der Protagonistin, sondern auch der Autorin.

Uwe Scheid: Freundinnen. Bilder der Zärtlichkeit. Der Doppelakt in frühen Photographien. Harenberg Edition 1987. 160 S. [310101] 23 Euro*
Die Thematik lesbischer Liebe hat die Fotografie seit den frühen Daguerreotypien beschäftigt. Wenngleich der Sapphismus für die Modelle nur Pose war, erregten die Bilder die Phantasien. 93 Bilder, zwischen 1850 und 1940 entstanden, mit einführenden Kapiteln zur technischen Gestaltung, zum Vertrieb und zur Rezeption.

Sabine Perthold (Hg.): Rote Küsse. Film Schau Buch. Konkursbuch-Verlag Claudia Gehrke 1990. 224 S. mit zahlr., teilweise farbigen Abbildungen. [130900] 15,50 Euro
Gegenbilder der Weiblichkeit in Fimen und Videos von Frauen. Mit einer ausführlichen Filmografie.

Maria Marcus: Die furchtbare Wahrheit. Frauen und Masochismus. rororo 1987. [080900] 18 Euro*

Andreas Spengler: Sadomasochisten und ihre Subkulturen. Mit einer Einleitung von Eberhard Schorsch. Campus-Verlag 1979. 128 S. [130900] 25 Euro*

Elizabeth McNeill: 9 1/2 Wochen. Erinnerungen an eine Liebesaffäre. Neu herausgegeben, eingeleitet und kommentiert von Tom Rohwer und Rüdiger Happ. Marterpfahl Verlag 1999. 152 S. Pb. [230102] 15 Euro
Aber du schlägst mich trotzdem, auch wenn ich tue, was du sagst?“ Für alle, die diesen Klassiker der SM-Literatur lieben, ist er jetzt endlich wieder in Buchform erhältlich. Geben Sie sich nicht mit der „entschärften“ Leinwandversion zufrieden - lesen Sie das Original. Eine ausführliche Einleitung und Dokumentation macht Ihnen verständlich, wieso dieses Werk vor 15 Jahren indiziert wurde.

Thomas A. Wetzstein / Linda Steinmetz / Christa Reis / Roland Eckert: Sadomasochismus. Szenen und Rituale. rororo 1993. 336 S. [080900] 16,50 Euro*
Die „Trierer Studie“. „Die 'Arbeitsgemeinschaft Sozialwissenschaftliche Forschung und Weiterbildung' an der Universität Trier hat sich ausführlich in der homo- und heterosexuellen Sadomasochismus-Szene Deutschlands umgeschaut. Ihre empirische Studie eröffnet einzigartige Einblicke in die Welt einer Minderheit, die die Mehrheit derzeit heftig beschäftigt.“ (Klappentext). In dieser Studie wird der Sadomasochismus nicht als „Abweichung“ oder „krankhaftes“ Verhalten begriffen, sondern als Präferenz akzeptiert. Empfehlenswert.

Kathrin Passing / Ira Strübel: Die Wahl der Qual. Handbuch für Sadomasochisten und solche, die es werden wollen. rororo 2000, überarbeitete Neuausgabe 2004. 352 S. [280900] 9,95 Euro

Arne Hoffmann: SM-Lexikon. Der Inside-Führer zum Sadomasochismus: Praktiken, Personen, Literatur, Film, Philosophie und vieles mehr. Schwarzkopf und Schwarzkopf 2003. 448 S. mit zahlr. Abb. [080604] 12,90 Euro

Fleur Jeaggy: Die seligen Jahre der Züchtigung. Novelle. Serie Piper 1998. 128 S. [191000] 9,50 Euro*
Das „Bausler“ in Appenzell, ein Mädchenpensionat in den 50er Jahren - ein Ort, paradiesisch und infernalisch, denn hier werden Mädchen diszipliniert, bis Disziplin selbst zur Lust wird. Die Ich-Erzählerin, 14 Jahre alt und ganz der Anstalt ausgeliefert, ist empfänglich für den morbiden Reiz der Disziplin. Sie verfällt Frédérique, der Neuen, der Ordnung, der Verachtung, Perfektion zur zweiten Natur geworden sind. Das Buch erzählt die Geschichte einer Liebe, die die Erzählerin erst Jahre später in ihrer Intensität und Ambivalenz zwischen eisiger Askese und unterdrückten erotischen Wünschen beschreiben kann.

Lisa Kurth: Deutschland, einig Schmerzensland. (SM-)Lebensberichte aus Ost und West. Seitenblick Verlag 1997. 312 S. [050803] 20,40 Euro
Ich habe erst im Westen durch Kontakte und Lektüre sexuell zu meinem 'wahren Ich' gefunden. DDR und SM hatten für mich nichts miteinander zu tun. Bis ich eines Tages Rudolf kennenlernte und agesichts seiner Erzählungen über seine SM-Aktivitäten in der DDR erstaunt feststellen mußte, daß ich wohl einem Irrtum erlegen war. Ich war wie elektrisiert und fragte mich, wie es generall mit SM in der DDR gewesen wäre, fragte mich, ob und welche Unterschiede es hinsichtlich der SM-Erkenntnisprozesse und des SM-Lebens zwischen Ost und West gegeben habe oder noch gäbe und welche Bedeutung die Öffnung der Grenzen für beide SM-Seiten wohl gehabt habe. Ich dachte mir, die Antworten auf solcherlei Fragen könnten vielleicht auch andere interessieren, und so beschloß ich, die Sache zu ergründen. Dabei herausgekommen ist dieses Buch, das ein etwas pikantes Stück deutsch-deutscher Geschichte dokumentieren und sowohl dem erotisch aufgeschlossenen, als auch dem politisch interessierten Leser Lustvolles und Informatives mitteilen will.“

Bettina Tegtmeier (Hg.): Jezabels Träume. SM-Stories von Frauen. Seitenblick Verlag 1998. 248 S. [050803] 18,90 Euro
Wovon träumen SM-Frauen? Welche Szenen beschjäftigen ihre Phantasie? In dieser Sammlung größtenteils fiktiver Geschichten wird kam etas ausgelassen: Ob zart, extrem, romantisch, grausam, zärtlich, brutal, wild, obszön, amüsant oder lüstern, ob heterosexuelle oder lesbische, schwule oder Gruppenabenteuer, ob nach gängigem Muster erzählt oder mit entlegenen, bizarren Inhalten verknüpft - in jedem Fall ein spannender Einblick in das erotische Erleben dominanter und devoter, sadistischer und masochistischer Frauen!

Bettina Tegtmeier (Hg.): Schwarze Anblicke. SM in der Öffentlichkeit. Seitenblick Verlag 1998. 248 S. [050803] 18,50 Euro
Das Spektrum der hier geschilderten Erfahrungen mit und Phantasien über SM in der Öffentlichkeit reicht von der verdeckten Handlung in einer alltäglichen Umgebung, bei der es um die (mögliche) Konfrontation der „Normalwelt“ mit einem Oben/Unten-Szenario geht, bis hin zur drastischen offenen Aktion vor Gleichgesinnten, z.B. innerhalb eines privaten Kreises oder vor dem großen Publikum einer SM-Fete. Im Zentrum steht zumeist das Spiel mit der Schamgrenze, die oft schwierige Gratwanderung zwischen dem Vergnügen daran, sich selbst (mit seinem Partner) darzustellen, die eigene Lust in den Augen anderer gespiegelt zu sehen oder sie unmittelbar mit anderen zu teilen, indem man diese in den Akt miteinbezieht.

Marie Jo: Der Liebe ganze Härte. Tagebuch einer liaison dangereuse. Seitenblick Verlag 1996. 228 S. [050803] 17,90 Euro
Marie will mehr als nur Soft-SM. Auf dem Weg, ihre Grenzen zu erforschen, experimentiert die 25jähige Studentin mit verschiedenen „S“-Partnern, bis sie sich schließlich D. als Sklavin auf Zeit verpflichtet. In den vertraglich festgelegten drei Monaten treibt D. Marie dazu, sehr viel weiter zu gehen, als die noch wenig erfahrene Masochistin es je von sich selbst erwartet hätte. Eine pure SM-Beziehung hätte es werden sollen, nur eine „Affäre“, aber gegen ihren Willen und gegen alle Vernunft verliebt Marie sich in D.

The Complete Reprint of John Willie's Bizarre. Taschen. Zwei Bände im Schuber. [120900] 45 Euro*
Die Underground-Zeitschrift „Bizarre“ hat in den 50er Jahren für den Bontage-, Fetish- und Dominance-Sex unserer Tage ästhetische Maßstäbe gesetzt. Das Text- und Bildmaterial von „Bizarre“ war gespickt mit Humor und Ironie.

Eric Stanton: The Dominant Wives & Other Stories. Taschen 1998. 768 S. [120900] 30 Euro*
28 Geschichten vom Meister erotischer Illustration und Comic Art, von den Originalzeichnungen Eric Stantons reproduziert - erstmals in Farbe. Häufiges Motiv der gezeichneten Fetish- und Spanking-Phantasien, die in den SM-Bereich übergehen, sind Amazonen und ihre männlichen „Opfer“. Comic-Texte in Englisch, Vorwort in Englisch/Deutsch/Französisch.

Doris Kloster. Taschen. Großformatiger Bildband. Hc. [300101] 30 Euro*
Fetischfotografie ist nicht gleich Fetischfotografie. In Zeiten, in denen jedes Hochglanzmagazin über Leder, Lack und Gummi zu berichten weiß, gehen die Fotos von Doris Kloster einen Schritt weiter. Der Tabubruch ist weder Selbstzweck noch pure Provokation. Halbdokumentarisch zeigen ihre Fotos sadomasochistische Rituale als ein vielschichtiges Rollenspiel. Doris Kloster führt in ihren Bildern in eine Welt der Abgründe und Leidenschaften und offenbart das wahre Bild des Kultes.

André Berg: Mademoiselle Sade. Großformatiger Fotoband. Visual Books, Grandi Libri di Erotica. Milano 1986. [300101] 19 Euro*
Vorwort in Italienisch

Cléo Uebelmann: Mano Destra. The Dominas. Verlag Claudia Gehrke. Fotobrand s/w. Großformat. Hc. [050201] 25,50 Euro
Bilder von Fesselungen, Dominas, Objekten. Jede kleine Bewegung bekommt eine große Bedeutung. Die Kunst des Masochismus liegt im Warten. In ihrer Strenge suggestive berauschende Bilder.

Betty Page - Queen of Pin-up. Taschen 1993. 80 S. im Großformat. Zahlr. Abbildungen, davon einige in Farbe. [300101] 26,50 Euro*
Betty Page war das Star-Model des erotischen Underground in den 50er Jahren. Die in den Bildern ausgelebten Fetish-Dominance, Bondage- und Spanking-Phantasien vollziehen sich in einer ironischen und charmant-humorvollen Atmosphäre. Bilder von Irving Klaw, Bunny Yeager u.a.

Jim Silke: Betty Page - Queen of Hearts. Schreiber und Leser 1997. 96 S. Hc. im Großformat. Zahlr. Abbildungen, überwiegend in Farbe. [300101] 28,50 Euro*
Glück, Zufall, Chaos und blühender Unsinn. Ob sie mit der Peitsche oder mit dem Teddybär posierte, ob sie Blümchenmuster oder nur einen Hauch Sonnenöl trug, sie war Betty. Da war immer eine Magie, ein gewisser Hokuspokus am Werk. Der Autor und Künstler Jim Silke geht Betty Pages Wirkung auf die amerikanische Alltagskultur nach, angefangen von Cover-Illustrationen für billige Taschenbücher über Werbegrafik bis hin zu hochpreisigen Gemälden.

Bunny's Honeys. Bunny Yeager, Queen of Pin-up Photography. Taschen 1994. Großformatiger Bildband. 160 S. [300101] 26,50 Euro*
Bunny Yeager war in den 50er Jahren „die hübscheste Fotografin der Welt“. Erst selbst Pin-up-Model, wechselte sie hinter die Kamera und erwies sich als Meisterin der erotischen Fotografie. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Bilder von Betty Page.

Emma Delves-Broughton: Kinky Couture. Goliath-Verlag 2004. 112 S., 108 Fotos. (040504) 17,90 Euro
Emma Delves-Broughton bringt mit den Auge einer Frau frischen Wind ins Genre der modernen Fetish-Kunst. Ihr Können beweist sie mit hervorragenden Fotografien, die sie auch für viele Stars der Fetish-Mode kreiert.

Horst Werner: Fetisch. Latex Girls. Tosa 2001. 144 S. Hc. im Großformat. [250303] 17 Euro*
In diesem Band legt der Berliner Fotodesigner Horst Werner seine Arbeiten zum Thema Latex und Fetisch vor - brillante Aufnahmen von junge Frauen, die ihre glänzende zweite Haut zu ihren erotischen Spielen selbstbewußt tragen.

Sorayama: The Complete Works of Hajime Sorayama. Edition Skylight 2001. [140802] 29,95 Euro.
Durch „Sexy Robots“ wurden die fotorealistischen Bilder des japanischen Zeichners populär. Dieser Sammelband enthält ca. 1000 farbige Bilder. Die Frauen wirken wie entworfen im Konstruktionsbüro eines Auto-Konzerns und über Nacht lebendig geworden. In fast allen Bildern werden SM-Symbole in hyperästhetisierter Weise verwendet. Die (wenigen) Begleittexte sind in Japanisch und in englischer Übersetzung gedruckt.

Trevor Watson: Cheek! A loving, backward gaze at that roundest, most curvaceous part of the female body: the bottom. Edition Olms Zürich 2000. unpag. Hc. [100500] 25 Euro
Nichts im Leben besitzt die freche Verwegenheit des weiblichen Hinterteils. Und niemand anders als Trevor Watson, gleichsam bekannt für seine grenzenlose Begeisterung und eiskalte Ruhe im kritischen Moment, ist besser geeignet, dieses Objekt der Begierde mit der Kamera einzufangen. Nie zuvor ist es gelungen, so viele Po-Ansichten (366, um genau zu sein) in einer Ausgabe zusammenzufassen - verspielt, provokativ, ein Buch für jede Jahreszeit. Ungezogen, ironisch, manchmal obskur, aber immer sexy - in Cheek! kleiden und entkleiden sich mit leichter Heiterkeit junge Frauen gegenseitig ihren „Allerwertesten“. Das Hauptinteresse jedes Fotos zielt auf den Po - eingefangen aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln.

Rainer K.: Po's. Erotische Kunstphotographie. Tosa-Verlag 1999. Bildband. 128 S. im Großformat. Hc. [300101] 24 Euro*
Dieses Buch ist einer ganz besonderen Körperzone gewidmet, die eine ganz besondere Erotik ausstrahlt: dem Po!

Robert Lebeck: Kehrseiten. 80 erotische Postkarten. Harenberg 1980. [310101] 17,50 Euro*
Dort, wo der Rücken seinen anständigen Namen verliert, hat die frühe Postkarte keineswegs Schluß gemacht, sondern diesen Zonen immer neue, teilweise höchst erotische oder auch humorvolle Motive abgewonnen. Hier präsentieren sich 80 dieser ganz überwiegend angenehmen „Kehrseiten“.

Aki Ono: Hymne auf die Hüfte. Harenberg Edition 1993. 128 S. [310101] 22 Euro*
Bei dem, was hier schamhaft als „Hüfte“ umschrieben wird, handelt es sich um das weibliche Gesäß, das „unter allen Dingen, die es auf der Welt gibt, die schönste Gestalt besitzt“. In den 77 Bildwerken dieses Bandes verbinden sich fotografische Komposition und weibliche Ausstrahlung zu Kunstwerken von erotischer Symbolkraft.

Apropos Po. Hind Sight. Der Rückenakt in der Photographie. Sammlung Uwe Scheid. Einführung: Karin Scheid. Kunstverlag Weingarten 1992. 120 S. Hc. Großformat. [050201] 35 Euro*
Der „Rückenakt“ als Motiv der künstlerischen Aktfotografie von den Anfängen bis zur Gegenwart. Ein repräsentativer Querschnitt. „Was mag die vielen Künstler der unterschiedlichen Epochen bewogen haben, sich gerade diesem Aspekt der Aktfotografie zuzuwenden? Ein wichtiger Grund ist die Anziehungskraft, die ein wohlgeformter Po ausübt.“ (Karin Scheid).

Erotique Bottoms. Tosa Verlag 2001. 80 S. Hc. mit zahlr. farbigen und Duotone-Abb. [180501] 17,50 Euro*
Rund oder birnenförmig, keck oder sinnlich: Der weibliche Hintern wird seit Jahrhunderten angebetet, bewundert, liebevoll begehrt. Dieser Band zeigt sinnliche und ertotosche Fotografien, die Meisterstücke einiger der renommiertesten Fotografen des 20. Jahrhunderts wie Günter Blum, Craig Morey, Lucien Clerque, Thomas Karsten und Ben Westwood. Eine Vielzahl „objektbezogener“ Zitate aus der welt des Films, der Literatur und der Mode macht „Bottoms“ zu einem Höhepunkt dieser zeitlosen Quelle für Faszination und Erotik. „Da ist ein Weib, deren Zukunft ihr Hintern ist.“ (Constance Bennet über Marilyn Monroe).

Christiane Blass: Der Po. DuMont 2001. 96 S. mit zahlreichen, teilw. farbigen Abb. [161001] 6,60 Euro*
Er wird bewundert und verlacht, unbekleidet kann er erotich oder provokant wirken: Der Po lößt ganz unterschiedliche Gefühle aus. Schon immer hat dieses herausragende Körperteil das Interesse auf sich gezogen. Ob Künstler, Fotografen oder Marketingspezialisten, alle erliegen seiner Faszination. Dieses Buch geht den vielschichtigen Aspekten der blanken Rundungen nach und präsentiert ein glänzendes Panoptikum bezaubender Rückseiten.
Ein zwiespäliges Rund, Die vollkommene Form, Erotische Verlockung, Das Paar und der Po, Der Hintern im Visier, Fetisch und Obsession.

Hot Cheeks. Hg. von Martin Sigrist. Edition Skylight 2003. 360 S. mit ca. 400 Farb- und Schwarzweißfotos. Hardcover. (101203) 29,95 Euro
30 Fotografen zum Thema „Hot Cheeks“. Nichts im Leben besitzt die freche Verwegenheit des weiblichen Pos. Vorwitzig und ungezogen, manchmal obskur, aber stets aufregend - in „Hot Cheeks“ entblößen hunderte junger Frauen ihr Hinterteil: die besten Arbeiten aus einem Riesenkonvolut, nämlich die mit einem besonderen sexuellen „Kick“. Es ist erstaunlich, wie vielfältig und konsequent, ja besessen, dieses Objekt der Begierde fotografisch dokumentiert wurde. Dieser starke Bildband präsentiert erotische Sichtweisen zum Thema „Popo“ von Jimon Aframian, Tamara Amhoff-Windeler, Anna & Barney, Pascal Beatens u.v.a.

Arabella Weir: Ist mein Hintern wirklich so dick? Tagebuch einer empfindsamen Frau. dtv 1998. 240 S. [140600] 12,30 Euro
Jacquelines Leben kreist um die zentrale Frage „Ist mein Hintern wirklich so dick?“, welche sie leider mit einem deutlichen „Ja“ beantworten muß. Dabei findet jeder andere ihr Hinterteil ganz niedlich. „Dieses Buch leistet für den Hintern, was Cyrano de Bergerac für die Nase getan hat.“ (Alexei Sayle). „Zum Schreien komisch“ (Laura).

Susanna von Moellendorff: Erinnerungen an eine gewisse Nacht. Erzählung mit Abbildungen. Konkursbuch-Verlag Claudia Gehrke. [100800] 10,50 Euro
Sanfte Coming-out-Geschichte. Eine Frau, eine lange Nacht, in der sich Träume, Erinnerungen an eine vergehende Liebe zu einem Mann und an eine Liebeserfahrung mit einer Frau vermischen mit dem Beginn der ersten großen Frauen-Liebe der Protagonistin. Zudem eine Geschichte über den Po und über Schläge auf den Po... Eine wunderbar leichte erotische Geschichte.

Jean-Luc Hennig: Der Hintern. Geschichte eines markanten Körperteils. Serie Piper 2000. 240 S. mit Abbildungen. [191000] 8,90 Euro
Maler und Dichter preisen seine Schönheit, und dennoch ist es verpönt, ihn zu zeigen. Was fasziniert am Po? Denn ob ausladend oder knackig, er zählt zu einem unserer wichtigsten Körperteile. Hier dreht sich alles um den Allerwertesten: den runden, den großen, den verführerischen Hintern, auch um den hinreißenden Po von Marilyn Monroe, den sie durch ihren „Kugellagergang“ so richtig in Szene zu setzen verstand. Eine süffisante und humorvolle Kulturgeschichte des Hinterns von den Marmorbacken griechischer Statuen bis zu den fotografischen Meisterwerken der Gegenwart. Eine längst fällige Würdigung. Taschenbuchausgabe.

Spank me – The Art of the Spirit. Goliath Verlag 2004. 112 S. Hc. (030504) 17,90 Euro
108 (überwiegend farbige) Zeichnungen des kanadischen Zeichners „The Spirit“ im Stil klassischer Comic-Strips. American Beauties und die Freude am Hinternversohlen: Sexy Ladies, sexy Girls. „Traditionelles Spanking mit modernem Überraschungseffekt. Diese aufregende Kunst weckt in mir den Wunsch, 'The Spirit's World' wirklich zu betreten und von einer dieser heißen, bösartigen und sexy Babes übers Knie gelegt zu werden.“ (Angela Rose).

Alexandre Dupouy: Scenes d'Interieur. 24x21 cm. geb. Fadenheftung. ca. 120 Fotografien handcoloriert. Konkursbuch Verlag Claudia Gehrke. [100800] 29,90 Euro
Ungewöhnliche und barocke Ansichten eines Fotografen auf der Suche nach weiblichen Phantasmen. Mehr als 100 handcolorierte Fotografien. Erotische Inszenierungen im französischen Interieur. Die zärtlichen Spiele der Damen gipfeln stets in der Auspeitschung des ergeben dargebotenen Hinterteils...

Alexandre Dupouy: Scenes Orientales. 24x21 cm. geb. Fadenheftung. ca. 120 Fotografien handcoloriert. Konkursbuch Verlag Claudia Gehrke. [110800] 29,90 Euro
Der Harem, wie Sie ihn noch nie gesehen haben! Rivalität und Komplizentum würzen tausendundeine Nacht dieses großen Serails, in dem tribadische Odalisken und Favoritinnen in erbarmungslosen Ränkespielen aneinandergeraten. Ein Labyrinth imaginärer und libertiner Bilder zu Ehren der femininen Freuden. Illustriert durch über 100 handkolorierter Fotos. Die Spiele der Damen verlegt in den Harem von Tausendundeiner Nacht. Berauscht schläfrige Sinnlichkeit, amüsante erotische Märchenbilder. Auch im Harem gibt's was hinten drauf...

Alexandre Dupouy: Scènes libertines. Konkursbuch-Verlag Claudia Gehrke 2003. 160 farbige Fotografien, Großformat Hc. (171203) 29,90 Euro
Mit Textausschnitten aus erotischen Romanen der Zeit kommentierte Fotoserien, die sich fast wie ein Roman anschauen lassen. Alexandre Dupouy spielt mit den erotischen Requisiten des 18. Jahrhunderts in romantischen, sehr erotischen, frechen Bildinszenierungen - mit originalen Kleidungsstücken und Accesoires. Die Bilder strahlen eine verspielte Fröhlichkeit aus, ein großes Vergnügen an der Lust. Heutzutage bieten sich massenweise Einblicke in angeblich „authentisches“ Sex-Leben. Dupouy spielt dagegen mit dem Wissen, daß Erotik Theater ist, Inszenierung. Eine Freude für die Betrachter, die in das weibliche Hinterteil verliebt sind: kein anderer fotografiert den Po so formvollendet!

Bettina Tegtmeier (Hg.): Schmerz - Strafe - Lust. 25 Bekenntnisse von aktiven und passiven Flagellanten(innen). Seitenblick-Verlag 1995. 248 S. mit einigen Fotos. [020201] 18,40 Euro
Beiträge von Florian Flüring, Lina Ganowski, Wolfram und Christina Rabe, Wolfgang Schmidt u.v.a.

Lina Ganowski: Meine angenehmen Erinnerungen. Tyrallis-Edition 2007. 144 S. () 12,50 Euro
Der Bericht, wie die Autorin ihre Lust am Spanking entdeckte, erlebte und gegen allerlei „moralische“ und konventionelle Anfechtungen tapfer verteidigte, ist zugleich ein sprachliches Kabinettstückchen, ein zeitkritisches Panorama und ein Plädoyer für geistige Freiheit und persönliche Autonomie, eine Kampfansage gegen den Untertanengeist: „Die Dummheit in der Politik und die Dummheit in der Sexualität kommen aus derselben Wurzel.“ Ihre Themen: „Erziehung einer höheren Tochter“. Ein Nachhilfelehrer nimmt seine Erziehungsaufgabe sehr ernst. Unglück und Gelaber in einer Studenten-WG. Liebesunterricht für einen Schüchternen. Sex per Kontaktanzeige. Erlebnisse mit Frauen. Amsterdam als Jahrmarkt der Ideen. Die große Liebe. Die oft (selbst)ironischen, immer humorvollen Schilderungen bereiten den Leserinnen und Lesern eine vergnügliche und in jeglichem Sinne „inspirierende“ Lektüre. Ein rundum gelungenes Buch über ein rundum gelungnes Liebesleben.

Wolfgang Schmidt: Ein neues Spiel
Erzählung Din A 5 Broschüre. (080904) 3 Euro.
Mädchenspiele: Spanking.

Wolfgang Schmidt: Die Untermieterin
Din A 5 Broschüre. (080904) 3 Euro.
Erotische Kriminalgeschichte. Lesbisch-flagellantische Beziehung.

Florian Flüring: In der Umlaufbahn des Mondes. Bekenntnisse eines Pygomanen. Seitenblick Verlag 1999. 234 S. [020201] 17,90 Euro
Der Mond, der Pfirsich, der Apfel, der wohlgeformte, harmonisch gerundete Po hat es Florian Flüring angetan. Sich ausgiebig mit diesem „schönsten Körperteil der Frau“ zu befassen, ihn zu streicheln, zu kneten, zu küssen, in ihn hineinzukneifen und auf ihn draufzuklatschen, war seit eh und je sein Wunsch - ein Wunsch, der sich oft erfüllte, wie wir in den Bekenntnissen des „größten Verehrers des weiblichen Hinterteils“ erfahren. Mußte er die eine oder andere Frau charmant überreden, sich in die Geheimnisse dieser erotischen Leidenschaft einführen zu lassen, begegnete er aber auch solchen, die den Schmerz, die Hitze, das Prickeln und Brennen einer maträtierten Kehrseite bereits zu genießen wußten und sich nichts mehr ersehnten als einen Mann, der sie gekonnt übers Knie legt. Von verrückt-verwegenen Erziehungsspielen, von den ersten zaghaften Versuchen bis zur Meisterschaft in der „Kunst, den Hintern zu versohlen“ handeln diese Erinnerungen.

Marquis d'Argens: Thérèse Philosophe. Eine erotische Beichte. Parkland. Hc. mit Schutzumschlag. [030201] 19,50 Euro*
Hintergrund dieses Eroticons aus dem 18. Jahrhundert ist eine Affäre um sexuelle/flagellantische Ausschweifungen im Klosterleben.

Michael Farin (Hg.): Lust am Schmerz. Texte und Bilder zur Flagellomanie. Schneekluth. Ln. mit Schutzumschlag. [030201] 31 Euro*
Flagellantismus in der Vergangenheit.

Serge Nazarieff: Jeux de Dames Cruelles. 1850-1960. Taschen. Fotoband im Großformat. [030201] 25 Euro*
Der Flagellantismus ist seit je Spielart lesbischer Erotik und seitdem es die Lichtbildnerei gibt auch ein Lieblingsthema der erotischen Fotografie. Von zärtlich-verspielt bis drastisch-hart.

Leone Frollo: Mona Street. Zweiter Teil. Luxor-Verlag. Comic Strips im Großformat. [030201] 15 Euro
Frollo gilt als einer der profiliertesten Zeichner erotischer Comics in Italien. Seine Mona Street ist durch die ungewöhnliche Bleistifttechnik von einem besonderen Charme und erinnert mitunter eher an die Zeichenkunst Gustav Klimts als an die Routine moderner Comics. Sehenswert sind die in diesem Band enthaltenen überwiegend pygophilen Aquarelle.

Vera Wolf: Spanking. Geschichten einer gelebten Sehnsucht. BoD 2007. 124 S. Pb. [180308] 14,80 Euro
Vera Wolf macht mit dieser Sammlung erotischer Geschichten den Versuch, sich vom Klischee der üblichen Spanking-Geschichten abzuheben. Sie verzichtet auf die klassischen Elemente des BDSM mit dem gewohnten Standardvokabular und schreibt stattdessen von intensiven Gefühlen und von der Liebe. Sorgfältig aufgebaute Szenarien, die der Fantasie oder tatsächlichen Erlebnissen entnommen sind, entführen den Leser in eine Welt, in der ein Klaps auf den Po zur Normalität gehört und in der die Protagonisten jederzeit über dem Knie eines Partners landen können, um die spezielle Erotik und Zärtlichkeit einer liebevollen Züchtigung zu erleben. Die Geschichten handeln von Träumen, von Gedanken über die eigene Sexualität und vom Aufarbeiten der Geschehnisse. Was davon wirklich real war, mag der Leser in seiner Fantasie selbst entscheiden; Vera Wolf verrät es nicht. Vera Wolf ist das Pseudonym eines Paares, das sich in der Cyberwelt des Spankings kennen und lieben gelernt hat. Sehr schnell war klar, dass die Liebe im Vordergrund steht und die Tracht auf den Po nur ein Mittel zum erotischen Zweck ist. Heute leben sie zusammen und schreiben und erleben weiterhin ihre Geschichten in allen Facetten der Spanking-Liebe.

Spanking - Lust und Leidenschaft. Antje: Der Zauber des Flagellantismus. Andreas: Geschichten zum Träumen. Marterpfahl Verlag 2001. [180401] 15 Euro
Mir gehört der nackte Arsch versohlt!“ Antje, eine selbstbewußte junge Frau, genießt ihre Neigung zum passiven Flagellantismus. Sie zeigt in ihrem autobiografischen Essay den nicht immer leichten Weg ihrer Selbstfindung: Die Suche nach sich selbst, das Ausloten der Grenzen, das Spannungsverhältnis zwischen Selbstbewußtsein im Alltag und lustvoller Unterordnung im Liebesleben, den Weg von der Verdrängung zur Akzeptanz und Verinnerlichung ihrer Neigungen. Andreas liefert die dazu passenden „Geschichten zum Träumen“, Geschichten, die von strengen und lustvollen Züchtigungen erzählen und die Lust am Hinternversohlen wiederspiegeln.
„Die Hand des Mannes knallte unerbittlich auf ihren Po. Sie wand sich über seinem Schoß, das nackte Hinterteil war gänzlich seiner Gnade ausgeliefert. Inges Höschen hing in den Kniekehlen, der Rock war hochgeschlagen. Der Mann hatte sie einfach vorgenommen. Er hatte nicht darüber diskutiert. Alle ihre Ausreden und Entschuldigungen hatte er ignoriert und sie stattdessen übers Knie gelegt. Seine Argumente waren handfest. Ihr Po leuchtete inzwischen dunkelrot.“

Dir gehört der Arsch versohlt. Die erotische Freude am Popoklatschen - Wiederentdeckt in Fotos der Jahrhundertwende. Argospress. 80 S. [090701] 24,50 Euro*
Das Buch der Freude am blanken Unsinn des Arschversohlens. Für Freunde der Körperertüchtigung durch Züchtigung. 80 Seiten, davon 55 Seiten mit Fotografien aus einer berühmten französischen Sannlung erotischer Fotos - dazu ein historischer Klatsch über Flagellantismus. Lange als vergriffen gemeldet, sind jetzt noch einige Exemplare dieses bemerkenswerten Werks aufgetaucht. Neben den Fotos enthält der Band einige Zeichnungen. Der einleitende Essay von Sofie Fendel wird auch Skeptiker überzeugen: Arschversohlen ist ein schmerzhaft-scherzhaftes erotisches Vergnügen.

Stan Gere: Bestrafung eines Dienstmädchens und andere disziplinarische Maßnahmen. Betrachtungen über die Erziehung von Frauen. 14 Stories. Marterpfahl-Verlag 2003. 170 S. [250403] 17 Euro
„Malena war sein Hausmädchen. Wiederholt war Paul aufgefallen, daß sie sehr neugierig war. Meistens hatte sie in seinen Sachen gekramt, jedoch nicht alles wieder ordentlich weggestellt, so daß er es rasch entdeckt hatte. Sein Plan war, Malena mit einer Videoaufnahme zu überführen und ihr dann eine Lektion zu erteilen. Dabei käme ihr kleiner, fester Arsch nicht ungeschoren davon. Gesagt, getan...“ In 14 Geschichten zeigt uns der Autor Stan Gere, daß es keine weibliche Unart gibt, die sich nicht durch eine strenge, aber liebevolle Züchtigung mit anschließender rauschender Versöhnung aus der Welt schaffen ließe. Ungezogene Hausmädchen, allzu selbstbewußte Nachbarinnen, freche und widerspenstige Gespielinnen: sie alle bekommen „den Hintern versohlt“ - und danach umso größere Freuden spendiert.

Thomas Karsten: Love Me. Fotoband. Großformat. Konkursbuch Verlag Claudia Gehrke. 1998 [110800] 39,90 Euro
„Noch nie habe ich so viel weibliche Sinnlichkeit und Süße und Schönheit in so vielen Facetten in einem einzigen Buch gesehen.“ (Recha Jungmann). „Die erfolgreichsten Kunstwerke scheinen sich aus den photographischen Transaktionen zu ergeben, in denen ein bestimmtes psychologisches Gleichgewicht erreicht wird, das heißt, wenn der Photograph, ohne die ästhetische Kontrolle zu verlieren, seinen Modellen die Zeit und den Raum läßt, sich selbst darzustellen. Thomas Karsten ist es gelungen, diesen Balanceakt mit sicherer Gelassenheit zu vollziehen.“ (William A. Ewing).

Laurence Jaugey-Paget: Nice Girls Don't. Erotische Fotografien. Konkursbuch Verlag Claudia Gehrke. 128 S. [110800] 21 Euro
Sie fotografiert die Frauen sexy und sympathisch, in aufreizend erotischen Posen genauso wie in verträumten Liebessituationen. Die Bikerin in Leder ebenso wie das Schulmädchen, das mit hochgeschlagenem Rock und runtergezogenem Höschen über der Bank liegt, um eine Stockstrafe zu empfangen. „Wenn ich so darüber nachdenke, dann fällt mir auf, daß ich genau das heute auch will - heute, morgen und übermorgen will ich es: Nackte Weiber. Im Bett und an meiner Wand. Tut mir leid, Mama.“ (Regina Nössler im Vorwort).

Peter Wagner: Lust und Liebe im Rokoko. Greno 1986. 240 S. Leinen mit Schutzumschlag im Schuber. Zahlr., z.T. farbige Abbildungen [120900] 25 Euro*

Perlen für die Säue. Konkursbuchverlag Claudia Gehrke 1991. 80 S. geheftet, zahlr. Abb. [190900] 10,50 Euro
Sexuelle Darstellungen von Künstlerinnen. Herausgegeben von der Neuen Gesellschaft für bildende Kunst e.V. anläßlich des gleichnamigen Kunstprojekts in Berlin im Juni 1991.

Thomas Ziehe, Eberhard Knödler-Bunte (Hg.): Der sexuelle Körper. Ausgeträumt? Verlag Ästhetik und Kommunikation 1984. 240 S. mit zahlr. Abb. [200900] 21 Euro*
Was sind die Ungereimtheiten, die Brüche, die Errungenschaften, vielleicht auch die Abgeklärtheiten und die Trauermomente nach der Phase gefeierter Sexual-Liberalisierung? Welche Umgangsweisen damit haben sich herausgebildet, welche Ausdrucksformen, welche inneren und sozialen Bilder vom sexuellen Körper?

Anja Müller: Frauen. Erotische Fotografien. Mit einem Vorwort von Margareth Obexer. Konkursbuchverlag Claudia Gehrke 2000. Unpag. Großformat. [061000] 19,90 Euro
Dezent sinnliche Fotografien ganz unterschiedlicher Frauen. Anja Müller entlockt den Frauen eine spezielle Spannung. Die Fotografien sind „mit einem leisen Vibrato aufgeladen. Gerade darin zeigt sich ein wesentliches Merkmal des Erotischen, dessen subtile Wirkungsmacht aus dem unwägbaren Aufbruch, der riskanten Geste hervorgeht...“ (Margareth Obexer).

Michael Koetzle / Uwe Scheid: Feu d'Amour. Verführerischer Rauch. Taschen 1994. 98 S. Hc. [171100] 22 Euro*
Die Zigarette war um die Jahrhundertwende Symbol der Emanzipation wie auch Sinnbild weiblicher Erotik. Die prickelnde Faszination des blauen Dunstes zeigen die in diesem Band versammeltn Fotografien.

Michael Koetzle / Uwe Scheid: Pariser Pikanterien. Erotische Photographien um 1920. Taschen 1993. 96 S. Hc. [171100] 22 Euro*
Paris war die unangefochtene Metropole der erotischen Fotografie. Dieser Band gewährt den Blick durchs Schlüsselloch ins Boudoir: Von der Venus im Bade bis zur gestrapsten Domina - Pin-ups der 20er Jahre.

Guglielmo Plüschow: Erotische Photographien. Taschen 1993. 96 S. Hc. [171100] 20 Euro*
Arkadische Szenen mit hübschen Jünglingen und schönen Mädchen waren de fotografische Faszination Guglielmo Plüschows. Die erotischen Aufnahmen dieses Bandes entstanden um die Jahrhundertwende in Italien.

Walter Hönscheidt / Uwe Scheid: Spritztour. Erotische Photographien um 1920. Taschen 1994. 96 S. Hc. [171100] 19 Euro*
Bei der Spritztour ins Grüne ist das Auto trefflicher Hintergrund für die hier vorgestellten erotischen Fotografien aus den 20er Jahren.

Mel Ramos: Pop Art Images. Mit einem Text von Robert Rosenblum. Taschen 1994. 96 S. Hc. [171100] 23 Euro*
Mel Ramos verbindet in seiner Kunst Pop Art mit dem unbeschwerten Lebensgefühl Kaliforniens. Batman, Coca Cola, Chiquita oder hüllenlose Frauen: Stets sind Ramos' anspielungsreiche Bilder ein erotisch-humorvoller Spiegel des „easy living“.

Uwe Ommer: Black Ladies. Taschen 2004. Farbiger Bildband. Mittelformat. [261004] 15 Euro
Afrikanische Erotik

Uwe Ommer: Black Ladies. Taschen 1997. Farbiger Bildband. Großformat. [220101] 25 Euro*
Afrikanische Erotik

Joachim S. Hohmann: Frauen von damals. Erotische Lichtbilder aus Kaisers Zeiten. Foerster Verlag 1979. [080900] 10 Euro*
Seiten einzeln als Postkarten herausnehmbar.

1000 Nudes. Uwe Scheid Collection. Taschen 1994. 700 S. [120900] 25 Euro
Eine Reise durch das imaginäre Museum der Geschichte der Aktfotografie oder der Blick durch das Schlüsselloch im Wandel der Zeit.

Araki. Tokyo Lucky Hole. Taschen 1997. ca. 800 S. [120900] 19,99 Euro
Fotos aus dem Amüsiergewerbe Tokios in der Mitte der 80er Jahre. „Ohne Obszönität wären unsere Städte farblos und das Leben trostlos.“ (Nobuyoshi Araki).

Emotions & Relations. Nan Goldin, David Armstrong, Mark Morrisroe, Jack Pierson, Philip-Lorca di Corcia. Hamburger Kunsthalle. Taschen 1998. 200 S. im Großformat. Farb- und Duotone-Fotografien. [120101] 17 Euro*
Exotische Bars, Travestie, inszenierte Straßenszenen und romantische, verwischte Momentaufnahmen - mit vielfältgen Spiegelungen ihrer Freunde und ihrer Umwelt gelingt es den hier versammelten jungen amerikanischen Fotografen, den Blick mit der Kamera zu verändern. Mit „Gefühlen und Beziehungen“ überwinden diese Künstler die Distanz zwischen Fotograf und Modell.

Bettina Rheims: Female Trouble. Mit einem Vorwort von Catherine Deneuve. Hg. von Gina Kehayoff. Schirmer/Mosel 1991. 152 S. im Großformat, 102 Tafeln, davon 11 in Farbe. [130101] 24,80 Euro